Pastoralrat - ein neue Periode mit vielen Herausforderungen

Der Pastoralrat der Diözese St. Pölten wurde am 12. Dezember für die kommenden fünf Jahre neu konstituiert. Er hat die Aufgabe, das seelsorgliche Wirken in der Diözese zu untersuchen, zu beraten und praktische Folgerungen für das pastorale Handeln vorzuschlagen, aber auch die Beschlüsse aus dem Pastoralrat an die Basis weiter zu tragen. "Wir stehen vor einer Periode mit vielen Herausforderungen", sagte Bischof Küng mit Hinweis auf den begonnenen Erneuerungsprozess. "Wir begeben uns auf Neuland, das hoffnungsvoll sein kann - und auch sein wird", sprach er den neuen Mitgliedern im diözesanen Pastoralrat Mut für die kommende Funktionsperiode zu. Diese erstreckt sich auf fünf Jahre.

Eines der wichtigsten Themen für den Pastoralrat wird in der kommenden Zeit der diözesane Erneuerungsprozess sein. Nähere Informationen dazu gab der Direktor des Pastoralamtes, Msgr. Wilfried Kreuth. "Wir dürfen uns mit dem bisherigen nicht zufrieden geben, sondern müssen neue Wege suchen und gehen", rief er die Anwesenden auf. Zu diesem Prozess der Erneuerung gehöre auch das Vertrauen in das Wirken des Heiligen Geistes. Deswegen dürfe dieser Prozess "nicht nur von Beratungen gekennzeichnet sein, sondern muss vom Gebet begleitet werden", sagte er. Eine wichtige Entwicklung komme "der stärkeren und dichteren Zusammenarbeit zwischen Priestern und Laien, aber auch zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen zu", betonte er.
In Gesprächsgruppen befassten sich die anwesenden Mitglieder des Pastoralrates mit Fragen einer inneren Erneuerung in der Diözese. Zur Sprache kamen Anregungen zum Gebetsleben, Überlegungen für neue Wege in der Katechese und der Vermittlung der Sakramente.

Der neue Pastoralrat der Diözese besteht aus 76 Mitgliedern. Ihm gehören von Amts wegen der Bischof, Weihbischof, Generalvikar und die Direktoren verschiedener kirchlicher Einrichtungen, Priester wie Laien, an. Hinzu kommen Vertreter aus jedem der 25 Dekanate sowie aus verschiedenen diözesanen Organisationen und kirchlichen Laienorganisationen und Bewegungen. Einzelne Mitglieder wurden vom Bischof berufen.