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Offizielles Gedenken an Kardinal König in der Diözese St. Pölten

Am Freitag, 26. März um 19 Uhr wird im Dom zu St. Pölten ein feierliches Requiem für den am 13.3. verstorbenen ehemaligen Bischofkoadjutor gefeiert. Zur Stunde des Begräbnisses, am Samstag, dem 27. März, werden um 13 Uhr alle Kirchenglocken der Diözese zum Gedenken an Kardinal König 15 Minuten lang läuten. Die Heimatpfarre Kirchberg a.d. Pielach gedachte "ihres Kardinals" am 20. März in einem Gottesdienst. Zum Gedenken an den Heimgang von Kardinal DDr. Franz König, der von 1952 bis 1956 Bischofskoadjutor mit dem Recht der Nachfolge in der Diözese St. Pölten war, ordnet das Bischöfliche Ordinariat für alle Pfarren der Diözese an:


1. Während seiner Aufbahrung im Dom zu St. Stephan in Wien am 26. und 27. März 2004 sollen alle Kirchen beflaggt werden.
2. Zur Stunde des Begräbnisses am Samstag, 27. März 2004, sollen ab 13.00 Uhr alle Glocken in der Diözese 15 Minuten lang geläutet werden.
3. Am Samstag, 27 März 2004 soll in den Pfarren ein Requiem für das Seelenheil des Verstorbenen gefeiert werden, zu dem alle Gläubigen freundlich einzuladen sind.


Um das Glockengeläute, die Beflaggung und die Feier eines Requiems werden auch alle Stifts- und Ordenskirchen in der Diözese St. Pölten ersucht.


Im Dom zu St. Pölten wird am Freitag, 26. März 2004 um 19.00 Uhr eine feierliches Requiem gefeiert, zu dem Klerus und Gläubige herzlichst eingeladen sind.


Gedenkgottesdienst in Kirchberg


Viele positive Erinnerungen verknüpft die Pfarrgemeinde Kirchberg an der Pielach mit dem verstorbenen Kardinal Dr. Franz König. Zuletzt hatte er am 24. Mai 2003 die Trauung einer Großnichte in der Pfarrkirche zelebriert. Am Samstag, dem 20. März 2004, gedachten die Kirchberger in einem Gottesdienst "ihres Kardinals", wie sie ihn gerne bezeichneten.

Pfarrer August Blazic hielt in seiner sehr persönlichen Ansprache Rückschau auf seine Begegnungen mit dem Kardinal. Blazic hob das menschliche, bescheidene Wesen von König heraus. Der Kardinal sei stets bemüht gewesen, Ausgleich und Harmonie herzustellen.


Kardinal König hatte Kirchberg zu zahlreichen Anlässen besucht. Am 18. Juli 1999 feierte er in der Pielachtal-Gemeinde seine 65-jährige Primiz. In der Kirchberger Kirche, wo er 1934 seine Primiz gefeiert hatte, hatte er schon als Kind die Erstkommunion empfangen.