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Nur private Schulbusse werden sicherer

"Drei Kinder unter 14 Jahren sind zwei Erwachsene, Kinder unter sechs Jahren zählen gar nicht". Diese Regel gilt bislang für den Schülertransport in Schulbussen. Das Ergebnis war: überfüllte Schulbusse, Drängeleien beim Ein- und Aussteigen, Verletzungen. Damit soll nun Schluss sein. Die Forderung des Katholischen Familienverbandes, diese Zählregel umgehend zu ändern und den Transport der Kinder sicherer zu machen, hat nun auch der Gesetzgeber aufgegriffen. Zumindest in privaten Schulbussen soll nun jedes Kind einen eigenen Sitzplatz bekommen, was Voraussetzung für die heute "normalen" Sicherheitsstandards ist: Festhaltegriffe und Sicherheitsgurte. So sieht es nun eine Gesetzesnovelle vor, die bereits den Ministerrat passiert hat.


Diese Regelung, dass ein Kind wie ein Erwachsener zu zählen ist, gilt - vorerst - allerdings nur für private Schulbusse. "Ein Wermutstropfen", meint dazu der Verbandsvorsitzende Dr. Josef Grubner, der sich vehement für eine Änderung der alten Zählregel eingesetzt hat. "Sicherheit für Kinder muss überall gelten und darf nicht bei öffentlichen und privaten Anbietern mit verschiedenem Maß gemessen werden". Grubner hofft, dass durch die positiven Erfahrungen diese Regelung bald auf alle Busse ausgedehnt wird. "Ökonomische Überlegungen dürfen nicht dazu führen, dass normale Sicherheitsstandards, die für alle private Unternehmen gelten, auf öffentliche Unternehmen nicht anzuwenden sind", sagt er. Die Sicherheit unserer Kinder müsse allen gleich Wert sein.