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Niederösterreich-Dorf in Indien

Mit einer gemeinsamen Kampagne unterstützen die Caritas und die Niederösterreichischen Nachrichten den Wiederaufbau eines vom Tsunami zerstörten Dorfes in der indischen Katastrophenregion Tamil Nadu mit der Errichtung von 200 katastrophensicheren Häusern. Nach ersten Schätzungen sind durch das Seebeben zwei Millionen Menschen obdachlos geworden. Während viele Organisationen nur kurzfristig Hilfe leisten, plant die Caritas ihren Einsatz auf mehrere Jahre. Nur dadurch kann auch die Situation nach der Katastrophe nachhaltig verbessert werden. Derzeit sind sieben Mitarbeiter der Caritas Österreich in der Katastrophenregion im Hilfseinsatz.


Ein Haus um 2.500 Euro
Mit Spenden aus Niederösterreich soll der Wiederaufbau eines Dorfes mit 200 Häusern in der besonders betroffenen Region Tamil Nadu ermöglicht werden. Die Errichtung eines Hauses kostet 2.500 Euro.


Zusammenarbeit mit Caritas Indien
Lokaler Partner ist die Caritas Indien, mit der bereits seit einigen Jahren erfolgreich zusammengearbeitet wird. Da viele Dokumente vernichtet wurden und die Behörden mit der Vielzahl von Anfragen überlastet sind, wird die Abklärung der grund- und baurechtlichen Gegebenheiten noch einige Zeit dauern. Bei den geplanten Häusern handelt es sich um einfache, aber katastrophenresistente Gebäude. Sie bestehen aus einer Betonfundamentplatte und Stahlbetonpfeilern, die auch bei Hochwasser erhalten bleiben. Die Wände und Dächer sind in Leichtbauweise ausgeführt.


Initiativen
Spontan haben sich bereits Firmen, Schulen und Initiativen zur Mithilfe entschlossen: Die Druckerei Gugler in Melk wird im Anschluss an eine Vernissage Bilder verkaufen, um ein Haus zu finanzieren. Im Kindergarten III in Amstetten sind die Kinder mit Bastelarbeiten beschäftigt, die am Amstettner Bauernmarkt zugunsten des NÖ-Dorfes verkauft werden.


Wirtschaftliche Hilfe
Bereits vor dem Wiederaufbau werden die Familien im NÖ-Dorf wirtschaftliche Unterstützung erhalten, etwa für die Anschaffung von Fischerbooten und Fischernetzen. Dadurch wird verhindert, dass die Menschen von Hilfslieferungen abhängig werden.