"neunzehn"

Was heißt diözesaner Personalaufwand, wofür sammelt die Caritas, wo gibt es Jugendhäuser und was machen die Biker im Stift Göttweig? Die Jugendzeitung "neunzehn" gibt Antwort. Das Magazin für junge Menschen ist heuer wieder an über 7.600 Jugendliche in der Diözese St. Pölten geschickt worden, die das 19. Lebensjahr erreicht haben. "Wir wollen ihnen nicht sagen, was man mit 19 alles tun und lassen soll. Es geht vielmehr darum, die jungen Menschen über das Leben in der Diözese St. Pölten zu informieren und sie um ihre Mithilfe zu bitten", sagt der diözesane Kirchenbeitragsreferent Karl Heinz Christ.

Für die im Jahr 1985 Geborenen wird im kommenden Jahr zum ersten Mal der Kirchenbeitrag festgesetzt. Da die Diözese keine Informationen von öffentlichen Stellen erhält, "sind wir auf die Informationen seitens der Betroffenen angewiesen", sagt Christ.

In einem gesondert ausgesandten Erklärungsblatt bittet er alle Jugendliche, dieses auszufüllen, um so zu einer gerechten Festsetzung der Beitragshöhe zu kommen. Denn in diesem Alter stehen viele Jugendliche noch in Ausbildung. Studenten, Zivildiener, Präsenzdiener und Lehrlinge brauchen noch keinen Beitrag entrichten. Allerdings benötigt die Kirchenbeitragsstelle dazu einen entsprechenden Nachweis.

In seinem Grußwort drückt Bischof DDr. Klaus Küng gegenüber den Jugendlichen seine Hoffnung aus, dass Menschen in der Kirche "einen festen Halt für ihr Leben, eine Kraftquelle in Freud und Leid und eine geistige Heimat finden, in der sie sich zu Hause fühlen". Die Großjährigkeit bringe aber auch die Pflicht mit sich, für das Gemeinwohl beizutragen, sagt er. Sei es im Staat oder auch in der Kirche. Mit diesem Beitrag werden auch die Personalkosten, die vielfältigen Initiativen für Jung und Alt und die sozialen Einrichtungen der Kirche finanziert, weist der Bischof hin. Er bittet dabei die Jugendlichen, sich durch Engagement, das in vielen Bereichen möglich ist, in die Kirche einzubringen.