Neues Studienjahr an der Hochschule eröffnet

Mit einem Gottesdienst in der Kapelle des Priesterseminars haben Bischof DDr, Klaus Küng, Weihbischof Dr. Anton Leichtfried, Rektor Dr. Josef Kreiml und Professoren der Hochschule das neue Studienjahr an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten eröffnet. Die Hochschule wurde mit der Errichtung der Diözese im Jahr 1785 als diözesane Lehranstalt gegründet und weist derzeit einen Hörerstand von rund 75 Studentinnen und Studenten auf. „Wir sollen alle voll Glaube und Vertrauen unseren Dienst tun, als Professoren, Lektoren oder als Studenten“, sagte der Bischof in der Predigt. Jeder soll sein Bestes geben, denn Gott verlange nichts Unmögliches. In Hinblick auf die Berufung jedes Menschen, sagte der Bischof, es könne auch die Gefahr bestehen, einen falschen Weg zu gehen oder vom Ziel abzuweichen. „Formen können sich ändern“, unterstrich er, aber die Grundlage müsse gleich bleiben, denn es sei letztlich Gott selbst, der die Menschen rufe und anspreche. Dazu möge der Heilige Geist „unsere Ohren öffnen, damit wir erkennen, wozu wir berufen sind“. So soll es auch das Bestreben aller sein, Gott zu suchen, auf Christus zu schauen und den Weg zum Vater zu gehen. Für das kommende Studienjahr sind derzeit etwa 75 Studentinnen und Studenten inskripiert. Die Inskriptionsfrist läuft noch bis Ende Oktober.

Öffentliche Gastvorlesungen

Wie in den vergangenen Jahren werden auch im kommenden Semester wieder verschiedene Gastvorlesungen angeboten, die für alle frei zugängig sind. Beginn ist jeweils 19.30 Uhr in der Aula der Philosophisch-Theologischen Hochschule in St. Pölten, Wienerstraße 38

Dienstag, 28. Oktoberspricht Bischof Dr. Egon Kapellari über „Kirche und Kunst – eine gesegnete und schwierige Beziehung“.

Donnerstag, 13. Novemberreferiert Oberarzt Dr. med. Mag. theol. Rudolf Curik über „Leben nach dem Tod - Antwort der Weltreligionen, christliche Hoffnung und Sterbeforschung im 20. Jahrhundert“.

Donnerstag, 20. Novemberspricht der Wiener Rechtsphilosoph Univ. Prof. Dr. Gerhard Luf über „Menschenwürde und Menschenrechte – Überlegungen zur rechtsphilosophischen Legitimation von Menschenrechten“.

Mittwoch, 10. Dezemberist die Antrittsvorlesung des Moraltheologen Prof. Dr. Josef Spindelböck über „Praxisbezug des christlichen Glaubens und der Anspruch sittlicher Rationalität“.

Montag, 12. Jänner spricht die Wiener Philosophin Prof. Herta Nagl-Docekal über „Autonomie und Glück - Schlüsselbegriffe einer philosophischen Konzeption von Menschenwürde“