Neuer Dompfarrer Norbert Burmettler wurde herzlich begrüßt

Mit viel Applaus wurde der neue Dompfarrer Norbert Burmettler nach seiner Begrüßungsansprache bei der Amtsübernahme am Samstag, dem 2. September im Dom zu St. Pölten begrüßt. "Ich bin euer Pfarrer und will allen Menschen, ganz gleich welcher Altersstufe oder in welcher Lebenssituation, meine Dienste anbieten", sagte er mit Berufung auf das Zweite Vatikanische Konzil. An der Amteinführung nahmen zahlreiche Gläubige aus der Dompfarre teil, unter den Ehrengästen Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Bezirkshauptmann Dr. Josef Kronister, Vertreter der in St. Pölten wirkenden ökumenischen Kirchen sowie viele Priester aus der Diözese und Gläubige aus der ehemaligen Pfarre von Norbert Burmettler, Gaming. Nach der Verlesung des Ernennungsdekretes durch Domdechant Prl. Alois Hörmer legte der neue Dompfarrer vor dem Bischof das Glaubensbekenntnis ab. Mit der Übernahme der Pfarre wurde Dompfarrer Burmettler auch in das Domkapitel aufgenommen. Als Zeichen dieses Amtes überreichte ihm der Bischof das Schultertuch, eine violette Mozetta sowie das Brustkreuz und das Birett, die Kopfbedeckung der Domkapitulare. Damit gehört Norbert Burmettler nun auch zum engeren Beraterkreis des Bischofs. Anschließend wies ihm der Bischof seinen Platz im Chorgestühl zu.
Die Pfarrkirchenräte und Pfarrgemeinderäte der Dompfarre erklärten dem neuen Dompfarrer durch Handschlag ihre Zusammenarbeit.

Schon in seiner Predigt hat Bischof DDr. Klaus Küng auf die besondere Stellung der Domkirche und die damit verbundene Aufgabe und Bedeutung der Dompfarre hingewiesen. Sie soll "ein wichtiges Gebetszentrum der Diözese" sein und so auch "in vielen Belangen ein Vorbild für alle Pfarren", sagte er. Er würde sich auch freuen, so der Bischof, wenn im Dom "nach und nach katechumenale Angebote für die Erwachsenenseelsorge" entwickelt werden, wie sie heute nötig seien. Ebenso soll der Dom "in besonderer Weise ein Ort des Heils sein, in dem das Sakrament der Versöhnung in besonderer Weise gepflegt und angeboten wird", erklärte er. Schließlich soll "im Dom und vom Dom aus" auch die Nächstenliebe "mit besonderem Eifer" gepflegt werden, sagte der Bischof.
Besonders wichtig sei aber die Botschaft des Evangeliums. Es enthalte auch die Ermahnung, nicht bloß äußerlich Gesetzesregeln zu befolgen oder Riten zu vollziehen. Viel mehr sei Authentizität gefragt, denn es komme auf das Herz an. "Das Herz muss gut sein, dann werden die Worte, die Handlungen gut und Gott wohlgefällig" betonte der Bischof.

Am Ende der Messe bat der neue Dompfarrer die Gläubigen der Pfarrge, ihm ihr Vertrauen zu schenken. Gleichzeitig bedankte er sich bei Bischof DDr. Klaus Küng, dass ihm dieser das Vertrauen geschenkt habe und ihn zu Dompfarrer bestellt habe.
Im Namen der Pfarrgemeinde und des Pfarrgemeinderates (PGR) hieß der stellvertretende Vorsitzende des PGR, Mag. Franz Weißenböck Norbert Burmettler als neuen Pfarrer herzlich willkommen und versicherte ihm die Zusammenarbeit, "die Probleme des christlichen Lebens zu beraten und bei der Durchführung mitzuarbeiten". Er verwies auf die Vielfalt der Dompfarre, in der zahlreiche aktive Gruppen tätig seien und erklärte, dass sich alle bemühen werden, damit aus der aktiven immer mehr auch eine lebendige Pfarrgemeinde werde.

Predigt im Wortlaut