Neue Leitung im Pastoralamt

Bischof DDr. Klaus Küng hat Dr. Sepp Winklmayr, derzeit Bereichsleiter in der Caritas, zum Geschäftsführer des Pastoralamtes der Diözese St. Pölten ernannt und Subregens Dr. Gerhard Reitzinger, Lehrbeauftragter der Pastoraltheologie, mit der Aufgabe der Geistlichen Begleitung betraut.
Beide werden ihre Tätigkeit am 1. September 2008 aufnehmen. Dr. Sepp Winklmayr und Dr. Gerhard Reitzinger folgen Msgr. Wilfried Kreuth nach, der seit 1996 Direktor des Pastoralamtes war und am 7. Mai dieses Jahres verstorben ist.

Lebenslauf Dr. Sepp Winklmayr:

Sepp Winklmayr wurde 1955 in der Pfarre Konradsheim bei Waidhofen/Ybbs geboren, maturiert am Stiftsgymnasium in Seitenstetten und studierte Theologie an der Universität in Innsbruck.
Anschließend war er Religionslehrer an der HAK in St. Pölten und von 1980-1987 Pastoralassistent und Religionslehrer in Loosdorf sowie Jugendleiter im Dekanat Melk. Von 1981-1987 war Winklmayr zudem ehrenamtlicher Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Kath. Jugend und Jungschar der Diözese, von 1987 - 1989 Begleiter der JugendleiterInnen. Seit 1989 ist er als Bildungsreferent, Kommunikations- und Bereichsleiter in der Caritas der Diözese tätig. In dieser Zeit absolvierte er das Doktoratsstudium an der Katholischen Fakultät in Linz. Sein Dissertationsthema in Pastoraltheologie lautete "Lebenswelt Pfarrgemeinde".
Von 1990 - 1997 war Winklmayr auch Leiter der diözesanen Pax Christi Gruppe. Er ist Absolvent des Universitätslehrganges "Kommunikative Theologie" an der Universität Innsbruck (MAS).
Winklmayr ist verheiratet, hat drei Kinder und wohnt in der Pfarre Haunoldstein.

Lebenslauf Dr. Gerhard Reitzinger

Gerhard Reitzinger stammt aus Stadt Haag und wurde am 26. April 1968 in Steyr geboren. Er besuchte das Bischöfliche Seminar Marianum Seitenstetten und das Öffentliche Stiftsgymnasium Seitenstetten. Anschließend studierte er an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in St. Pölten Theologie und absolvierte von 1989 bis 1990 ein Krankenhauspraktikum in Hall in Tirol. 1994 schloss er die fachtheologische Studienrichtung mit der Zweiten Diplomprüfung ab. Danach unterrichtete er Religion in Pöchlarn und arbeitete in der Pfarre mit. 1995 wurde Gerhard Reitzinger zum Priester geweiht, war anschließend Kaplan in Pöchlarn und Scheibbs.
Von 1999 bis 2003 absolvierte Reitzinger an der Universität Freiburg im Breisgau das Doktoratsstudium in Pastoraltheologie und war anschließend in der Dompfarre St. Pölten tätig.
Seit 2005 ist Reitzinger Subregens des Priesterseminars und Lehrbeauftragter für Pastoraltheologie, seit 2006 auch Leiter der Diözesanstelle "Berufe der Kirche".