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Neue Leitung bei der Katholischen Frauenbewegung

Eine neue Führungsspitze gibt es bei der Katholischen Frauenbewegung (KFB) der Diözese St. Pölten. Bei der jüngsten Diözesankonferenz nahm die Stellvertreterin Anna Rosenberger den Platz der langjährigen Vorsitzenden Helene Renner ein und Dechant-Stv. Mag. Franz Schabasser folgt dem langjährigen Geistlichen Assistenten KR P. Michael Prinz. Zu neuen Stellvertreterinnen wurden Gisela Grasmann und Elfriede Gindl gewählt. „Mein Herz brennt für die Kath. Frauenbewegung“, gibt die neue Vorsitzende Anna Rosenberger in ihrer ersten Ansprache gleich zu erkennen. Sie kam vor acht Jahren in das diözesane Leitungsteam und wurde gleich Vorsitzende-Stellvertreterin. Nun sei es eine neue Herausforderung, dieses Amt in einer Zeit diözesaner Entwicklungen, vor allem pastoraler Veränderungen, anzunehmen, sagte sie.
„Die KFB hat mich in meiner Berufungsgeschichte geprägt. Sie gab mir die Chance, in der Kirche mitzuwirken“. Seit 30 Jahren ist Rosenberger in der Kirche engagiert, zuerst in der Katholischen Jugend und ab ihrem 23. Lebensjahr in der Kath. Frauenbewegung. „Die Katholische Frauenbewegung ist mein Boden, meine Heimat, dafür schlägt mein Herz und das will ich nicht in Stich lassen“, führte sie aus. Diese neue Aufgabe sei eine Herausforderung und gleichzeitig eine Chance, in ehrenamtlicher Funktion mitzuarbeiten, in der sie bisher „viel Gemeinschaft und Kompetenz“ erfahren habe.
Erst vor wenigen Tagen hat Anna Rosenberger hauptamtlich den Bereich „Familie – Ehe – Beziehung“ in der neuen „Diözesanstelle für Pastorale Dienste“ übernommen.

Ein Rucksack mit „Wegzehrung“
Die scheidende Vorsitzende Helene Renner gab ihrer Nachfolgerin symbolisch einen Rucksack mit verschiedenen Inhalten „zur Stärkung und Orientierung“ mit auf den Weg. Aber auch und dafür, die Hände für die Arbeit in der KFB frei zu halten. Sie meinte „Dieser Rucksack ist leicht, denn es macht Freude, in der Frauenbewegung zu arbeiten“.
Mit einem Rückblick über ihre Jahre in und mit der Frauenbewegung und sehr persönlichen Worten ihrer Mitarbeiterinnen wurden Helene Renner und P. Michael Prinz verabschiedet. Mit „Standing Ovations“ dankten die Anwesenden für das langjährige Engagement.
Der Präsident der Katholischen Aktion, Roman Fröhlich, überreichte der scheidenden Vorsitzenden eine Dankes- und Ehrenurkunde für ihren Einsatz für das Laienapostolat. Auch P. Michael Prinz wurde mit einer Dankesurkunde geehrt.

Im Dienst des Ehrenamtes
Helene Renner seit 24 Jahren im Leitungsteam und seit 15 Jahren Diözesanvorsitzende, meinte rückblickend: „Das Ehrenamt hat mich immer begleitet. Als Tischmutter, als Vorsitzende Stellvertreterin im Pfarrgemeinderat, in der Mütterrunde und in der Leitung der Frauenbewegung“. Eine Aufgabe, die sie mit Engagement und viel Zeitaufwand wahrgenommen hat. P. Michael Prinz hat sein Amt vor über 20 Jahren übernommen, „probeweise auf ein Jahr“, wie er rückblickend sagte. Aus dem seien dann 21 geworden. Er habe sich in dieser Bewegung stets wohl gefühlt, auch wenn sich nicht immer alles schmerzlos lösen ließ. Seinem Nachfolger Dechant Schabasser gab er den Rat mit, sich in manchen Fragen von den Frauen auch „führen“ zu lassen.

Bereits am Vormittag sprach die ehemalige Vorsitzende der Kath. Frauenbewegung Österreichs, Ingrid Klein über das aktuelle Jahresthema der Frauenbewegung „Berufen zum Ehrenamt“.

Foto vlnr.: Gisela Grasmann (Vors-Stv), der neue geistl Assistent Dech.-Stv. Mag. Franz Schabasser, die neue Vorsitzende Anna Rosenberger, Vositzende-Stv. Elfriede Gindl, die scheidende Vorsitzende Helene Renner, der scheidende geistl. Assistent KR P. Michael Prinz.