Nikolaus
 
 

Neue Broschüre über „Glocken und Orgeln“ Niederösterreichs

Dem großen Reichtum an Glocken und Orgeln in Niederösterreich widmet sich eine aktuell erschienene Broschüre unter dem Titel „Klangdenkmale: Glocken und Orgeln“. Die rund 120 angeführten „Klangdenkmale“ in der 64-seitigen Informationsschrift des Landes Niederösterreich entstanden zwischen dem frühen 17. Jahrhundert und der Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts. Die Glocken und Orgeln sollen in ihrer „äußeren Gestalt und vor allem in ihrer akustischen Klangfarbe“ erhalten bleiben, betont Alexandre Tischer von der Abteilung Kunst und Kultur des Landes Niederösterreich. Über die Notwendigkeit dieses Bemühens soll die Broschüre informieren.
20 Tonbeispiele von zwölf verschiedenen niederösterreichischen Orgeln sowie acht Glockengeläute sind auf der beigelegten Audio-CD zu hören. Die erstmals einer Ausgabe der Reihe „Denkmalpflege in Niederösterreich“ beigelegte CD soll laut Aussendung „auf eine akustische Erlebnisreise zum kulturellen Erbe Niederösterreichs“ einladen. Es sind unter anderem Stücke von Johann Sebastian Bach und Franz Schubert zu hören.

Die Broschüre „Klangdenkmale: Glocken und Orgeln“ ist der 40. Band der Denkmalpflege-Reihe. Beiträge für diese Ausgabe haben unter andren der Leiter des Kirchenmusikreferates der Erzdiözese Wien, Walter Sengstschmid, und der geschäftsführende Referent für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten, Johann Simon Kreuzpointner, verfasst. Mag. Franz Reithner, Bischöflicher Referent für Kirchenmusik und Hauptreferent für Orgel- und Glockenangelegenheiten der Diözese St. Pölten, erstellte die 20 Tonbeispiele.

Die Broschürenreihe „Denkmalpflege in Niederösterreich“ ist eine halbjährlich erscheinende Publikation des Landes. Die zuletzt erschienenen Ausgaben widmeten sich den Themen Wallfahren, Lehm, Holz und dem UNESCO-Weltkulturerbe Wachau. Sie können kostenlos beim Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Abt. Kultur und Wissenschaft, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten oder unter bestellt werden.