"Netzwerk der Solidarität" auf Erfolgskurs

"Ohne Euch geht gar nichts!" - Unter diesem Motto hat das "Netzwerk der Solidarität" Anfang November die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den elf Standorten in Niederösterreich zu einer Dankesfeier ins bischöfliche Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes geladen. Seit seiner Gründung konnte das "Netzwerk" für über 1.000 Arbeitsuchende eine Arbeitstelle finden. Das Netzwerk der Solidarität ist eine Initiative von Katholischer Aktion, Diözese, dem AMS und dem Land Niederösterreich. Seit seiner Gründung im Jahr 1998 konnte es über 1.000 Arbeitssuchende durch persönliche Kontakte in die Arbeitswelt wieder integrieren. Rund 500 ehrenamtliche Aktivisten treffen sich regelmäßig in den Pfarren, um vorsprechende Arbeitssuchende bei ihren Bemühungen zu unterstützen.
Projektleiter Julius Felker über das "Erfolgsrezept": "Die ehrenamtlichen Aktivisten halten Augen und Ohren offen und informieren umgehend die Arbeitsuchenden".
Diözesanbischof Küng nannte das "Netzwerk der Solidarität" ein gutes Beispiel des Zusammenwirkens verschiedener Verantwortungsträger und Einzelpersonen. Besonders hob er deren ehrenamtliches Engagement und Beharrlichkeit hervor. Der Bischof stellte klar, dass sich auch die Kirche in Zeiten allgemeiner Einsparungen dem großen Anliegen nicht verschließen darf, dem Netzwerk eine Stütze zu sein. Vieles in der ehrenamtlichen Arbeit des Netzwerkes sei nicht bezahlbar, wie etwa die Zeit zum Zuhören und das Verständnis für die Betroffenen.
Umrahmt wurde die Feier vom Quartett Sax 4 Fun, dem KAPA-Chor und dem Kabarettisten Martin Renolder.

Zu den "Netzwerk-Gemeinden" zählen Amstetten, Herzogenburg, Klosterneuburg, Krems, Litschau/Schrems, Neulengbach, St. Pölten, St. Valentin, Purkersdorf und Tulln.