Mit Kindern in die Zukunft

Aktion Leben Österreich startet das neue Jahr mit einer parlamentarischen Bürgerinitiative, in der sie von der Politik einen Hilfsfonds für Schwangere in Not, eine bessere Bewerbung der Schwangerenberatung, eine vielfältige Unterstützung von Eltern mit Kindern mit Behinderung sowie Kinderbetreuung mit Wahlfreiheit und leistbare Betreuungsplätze fordert. Aktion leben St. Pölten schließt sich diesen Forderungen vollinhaltlich an. Aktion Leben tritt für eine Gesellschaft mit einem kinder- und elternfreundliches Klima ein. Deshalb richte Aktion Leben vier zentrale Forderungen an die Politik:

1. Einrichtung eines öffentlich finanzierten Hilfsfonds für Schwangere in Not
2. ständige Bewerbung der Angebote zur Schwangerenberatung
3. vielfältige Unterstützung für Eltern von Kindern mit Behinderung
4. bestmögliche Kinderbetreuung mit Wahlfreiheit zwischen inner- und außerfamiliärer Betreuung und qualitätsvollen und leistbaren Betreuungsplätzen

Wenn Schwangere in Notsituationen erfahren, das eine Abtreibung durchzuführen ist, als Hilfe für ein Leben mit ihrem Kind zu bekommen, bestehe akuter Handlungsbedarf, betont Aktion Leben Österreich. Diesen Forderungen der Bürgerinitiative schließt sich auch die Aktion Leben St. Pölten vollinhaltlich an.
Maria Merheim, Vorsitzende der Aktion Leben St. Pölten, erklärt dazu: "Die Mitarbeiterinnen der Schwangeren-Beratungsstelle "da.wä.na" in St. Pölten erfahren bei ihrer Beratungstätigkeit immer wieder, wie schwer es heute noch immer manche schwangere Frauen haben, die durch ihr Ja zum Kind ins Existenzminimum gedrängt werden". Als Verein versuche man Hilfestellungen zu geben und zu vermitteln. "Da wir aber auf private Spenden angewiesen sind, stoßen wir hier schnell an unsere Grenzen. Deshalb richten wir unseren Appell an das Parlament und die Bundesregierung, ihre politische Verantwortung wahr zu nehmen", so Merheim.

Handlungsbedarf sei gegeben, weist die Aktion Leben St. Pölten hin. Erst vor einem Jahr wurde ein neues und größeres Mutter-Kind-Haus der Caritas der Diözese St. Pölten eröffnet, da immer mehr Plätze für Frauen und Kinder in Notsituationen gebraucht werden.

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