Mit dem Drahtesel von Haus zu Haus

"Die Reaktionen der Leute waren überwiegend positiv", freut sich Ulrich Schilling, Referatsleiter für religiöse Arbeit mit Kindern im Haus Klostergasse über den Erfolg einer unkonventionellen und gleichsam originellen Idee, die MitarbeiterInnen der Katholischen Aktion im Zuge der Begegnungstage im Dekanat Geras umsetzten: Sie schwangen sich aufs Fahrrad und radelten durch mehrere Ortschaften, wo sie den Kontakt mit der Bevölkerung suchten. KA-Generalsekretär Axel Isenbarth, KAB-Diözesansekretär Erwin Burghofer, Constanze Gangl, Referatsleiterin für Weiterbildung und Pädagogik bei der KJS und Ulrich Schilling traten beim Bahnhof Hötzelsdorf-Geras ihre "Tour de Geras" an, die sie über Harth, Schirmannsreith, Sieghartsreith und Ludweishofen zurück an den Ausgangspunkt führte - mit dem Ziel, möglichst viele Menschen über die Intention der Begegnungstage zu informieren: Das Kennenlernen diözesaner Angebote soll neue Impulse für das Leben der Pfarrgemeinde bringen. Zurück ließen die Überraschungsgäste ein Programm für die Veranstaltungen der Begegnungstage und Zündhölzer mit einem Segensgebet.

Das erfreuliche Resümee: "Einige der Besuchten wussten bereits Bescheid über die Anliegen der Woche. Manche haben sogar schon an Veranstaltungen teilgenommen und waren begeistert", berichtet Ulrich Schilling. Themen bei den vielen Gesprächen waren aber auch die politische und demographische Situation in der Region: Der Mangel an Arbeitsplätzen lässt die jungen Menschen in Richtung Wien abwandern.

"Die Leute, denen wir begegnet sind haben auch über persönliche Themen gesprochen, sich über Schicksalsschläge und Fragen der Zukunft das Herz ausgeschüttet", so Schilling.

Begegnungstage im Dekanat Geras.