Missio-Sammlung für Priesterausbildung

Priester sind das "Humankapital für Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit", betont Missio, die Päpstlichen Missionswerke in Österreich. Priester sind in ihren Gemeinden in der Dritten Welt nicht nur Seelsorger, sondern Anlaufstelle für alle Nöte. Missio sammelt am 6. Jänner weltweit in allen katholischen Kirchen für die Priesterausbildung in Asien, Lateinamerika und Afrika, wo die finanziellen Mitteln zur Ausbildung eigener Priester fehlen. In diesen Kirchen gibt es zwar zahlreiche Berufungen, viele müssen jedoch abgewiesen werden, da die Mittel für die Ausbildung fehlen. Durch die Ergebnisse der Missio-Sammlung an 6. Jänner können von den päpstlichen Missionswerken dennoch tausende Seminaristen eine fundierte theologische und pastorale Ausbildung erhalten. Im Studienjahr 2006 wurden so weltweit über 935 Seminare mit mehr als 90.000 Studierenden unterstützt.

Die Unterstützung von Priesterkandidaten in ärmeren Ländern hat bereits eine lange Tradition. 1889 wurde in Frankreich von Stephanie und Jeanne Bigard das Werk des hl. Apostels Petrus gegründet, um dem damaligen Bischof von Nagasaki in Japan die Ausbildung seiner Studenten finanzieren zu helfen. Innerhalb weniger Jahre konnte das Werk bereits Seminare in Indien, Sri Lanka, Vietnam, Korea und China unterstützen. 1922 hat Papst Pius XI. das Werk unter seine päpstliche Schirmherrschaft gestellt.

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