Minister Buchinger beim Netzwerk der Solidarität

„Ich finde es ganz toll, was hier auf regionaler Ebene geschieht“, sagte Sozialminister Erwin Buchinger am 30. Oktober bei einer Sitzung des „Netzwerkes der Solidarität“ in St. Pölten. Minister Buchinger hatte an einer Sitzung des Netzwerkes der Solidarität, einem Projekt der Diözese St. Pölten mit dem Arbeitsmarktservice und dem Land Niederösterreich sowie einzelnen Gemeinden teilgenommen. Das Netzwerk der Solidarität ist eine Initiative der Diözese mit dem Ziel, arbeitsuchenden Menschen zu helfen, einen Arbeitsplatz zu finden. In zehn niederösterreichischen Gemeinden treffen sich in regelmäßigen Abständen ehrenamtliche MitarbeiterInnen, um mit Arbeitsuchenden gemeinsam zu überlegen und zu planen, wie sie einander helfen können, einen Arbeitsplatz zu finden.
„Wir halten Augen und Ohren offen und finden oft auch auf ungewöhnliche Weise eine Lösung“, erzählt Projektleiter Julius Felker. Ausschlaggebend sei nicht nur der erlernte Beruf, sondern auch Können, Interesse und Neigung der Betroffenen. „Vor allem machen wir den Suchenden Mut“, unterstreicht er die Arbeit der Teams. Auf diese Weise konnten in den vergangenen zehn Jahren des Bestehens des „Netzwerkes der Solidarität“ bereits über 1.200 Personen über Dauerarbeitsplatz finden. Seit zwei Jahren ist Christian Vollmann für „Young-net“, der Initiative für Jugendliche zuständig, die vor allem bei der Lehrstellensuche behilflich ist.
Karl Fakler Geschäftsführer vom Arbeitsmarktservice Niederösterreich hatte vor Kurzem gemeint: „Zum Netzwerk schicken wir jene, wo wir selbst nicht mehr weiter wissen“, und ergänzte: „Toll, dass es das Netzwerk gibt – schade, dass es notwendig ist“.

Am Foto Claudia Wrba vom AMS, Netzwerk-Projektleiter Julius Felker, Minister Erwin Buchinger, Netzwerk-Mitarbeiter und Jugendbetreuer Christian Vollmann.