Maria Taferl - für viele ein "Herzensanliegen"

Die Renovierung der größten Wallfahrtskirche der Diözese, Maria Taferl, schreitet zügig voran. Dies gaben Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Diözesanbischof DDr. Klaus Küng nach der Kuratoriumssitzung am 18. Jänner 2007 in Maria Taferl bekannt. Nachdem im vergangenen Jahr der vordere Teil der Basilika mit dem Hochaltar und der Gnadenstatue restauriert wurde, hat die neue Renovierungsetappe im Bereich der Kuppel bereits begonnen, wies Bischof DDr. Klaus Küng hin. Auch die Kanzel soll heuer noch renoviert werden. Der Bischof dankte der Pfarre und dem Verein "Rettet Maria Taferl", die viele Initiativen gesetzt haben, um die Renovierung massiv mitzutragen. Daran sehe man, dass es ein "Herzensanliegen vieler" sei, die Basilika auf Hochglanz zu bringen. Er hoffe, so der Bischof, dass dabei auch eine neue Entwicklung im Sinne der Wallfahrt entstehe.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ergänzte, dass auch Gemeinde, Bund und Land vieles beitragen. Für diese Renovierungsetappe seien 600.000.- Euro veranschlagt, ein Drittel davon stelle das Land zur Verfügung. Weitere 118.000.- kommen vom Bildungsministerium, 137.000.- von der Diözese und ebensoviel von Pfarre und Gemeinde. Landeshauptmann Pröll wies hin, dass bisher nicht nur der Zeitrahmen, sondern auch der Kostenrahmen des für sechs Etappen vorgesehenen renovierungsplanes eingehalten wurde. 2009 soll die Gesamtrenovierung abgeschlossen sein, damit die Basilika im Jahr 2010 ihr 350-Jahr-Jubiläum in neuem Glanz begehen kann.

Zwei weitere Details gab Landeshauptmann Pröll noch bekannt: Die Ausschreibung für einen neuen Volksaltar sei eingeleitet worden und ein Einbeziehung der Gartenanlage sei ebenso in Gespräch gebracht worden wie eine Umgestaltung der Außenanlage. Dabei, so Pröll, soll dieser Platz aber weiterhin als Kommunikationsraum erhalten bleiben.

Der Generaldirektor der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien und Vorsitzender des Vereins "Rettet Maria Taferl", Mag. Erwin Hameseder erklärte, dass der Verein zur Erhaltung der Basilika Maria aus etwa 180 Mitgliedern, Sponsoren, Förderer und natürlichen Personen, bestehe. In den eineinhalb Jahren seines Wirkens wurden durch ihn allein 470.000.- Euro aufgebracht, die ausschließlich der Renovierung zugute kamen. Er erhoffe sich, dass aus dieser Renovierung auch eine neue Bewegung entstehe, sagte er.