Leopoldiwallfahrt nach Maria Jeutendorf

200 Gläubige beteiligten sich an der diesjährigen Leopoldiwallfahrt der Kath. Männerbewegung des Dekanates Herzogenburg zum Mater-Dolorosa-Karmel nach Maria Jeutendorf. Die Wallfahrt wurde von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng geleitet. Bei der anschließenden Messe hob der Bischof in seiner Predigt die Bedeutung Leopolds als Vorbild auch für heute hervor. Leopold habe in einer schwierigen Zeit gelebt und durch Gläubigkeit, Klugheit und Umsicht einen Weg für sein Leben gefunden.
Heute bestehe für viele Menschen die große Gefahr, durch die Beschäftigungen des Alltags und vielfältige Einflüsse das Wesentliche aus den Augen zu verlieren. Wenn Gott aus dem Herzen verdrängt werde, mache sich eine innere Leere breit, warnte der Bischof. Er rief auf, sich wieder Gott zuzuwenden und auf seinen Ruf zu hören. Erneuerung könne nur dann geschehen, wenn jeder für sich selbst den ersten Schritt setze, sagte der Bischof. Darin sei Leopold auch heute Fürsprecher und Vorbild, betonte er.

Seit der Gründung des Karmels zum 200-jährigen Jubiläum der Diözese im Jahr 1985 führt die Katholische Männerbewegung des Dekanates jährlich die Leopoldiwallfahrt durch. In zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden haben hunderte Männer aus der gesamten Diözese mitgeholfen, dass dieser Karmel errichtet werden konnte. Dekanatsobmann Konrad Krenstetter konnte heuer wieder zahlreiche Männer aus der ganzen Diözese, unter ihnen den Präsidenten der Katholischen Aktion Roman Fröhlich sowie den Obmann der Diözesanen Männerbewegung DI Dr. Leopold Wimmer und weitere Dekanatsobmänner aus allen Teilen der Diözese begrüßen.