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Landwirtschaftliche Fachschulen feierten Erntedank

Ein Erntedankfest mit Jungweinsegnung in Beisein von den Landesräten Dr. Petra Bohuslav und DI Josef Plank haben die landwirtschaftlichen Fachschulen und Berufsschulen Niederösterreichs am 13. November im NÖ Landhaus abgehalten. Die Segnung des Jungeweines auf den Namen „linea austriaca“ nahm der Leiter des Diözesanschulamtes und Fachinspektor für die landwirtschaftlichen Schulen, Msgr. HR Mag. Karl Schrittwieser vor. „Wir leben aus einem großen Geheimnis“, sagte Schrittwieser und wies auf das „Wunder des Lebens und der Schöpfung“ hin, das gerade Schülerinnen und Schüler der landwirtschaftlichen Fach- und Berufsschulen direkter erfahren als Schülerinnen anderer Schulen. Gerade sie können eher erkennen, dass nichts selbstverständlich sei, denn sie seinen dem Schöpfungsgeschehen näher als andere.
Schrittwieser erinnerte an den Ausspruch Demokrits: „Ein Leben ohne Fest ist wie ein langer Weg ohne Einkehr“ und meinte, dass innehalten im Leben wie in der Natur notwendig sei. Daher sei es auch gut, nach der Ernte zu feiern und zu danken.

„Die Fachschulen wollen mit dem traditionsreichen Fest des Bauernstandes auch auf die vielfältigen Leistungen der österreichischen Landwirtschaft aufmerksam machen“, erklärte Landesrätin Bohuslav. Das Fest rücke aber auch die Bildungsarbeit der Schulen in den Mittelpunkt, die für den ländlichen Raum von großer Bedeutung sei. Mit 3.355 Schülerinnen und Schülern haben die landwirtschaftlichen Schulen heute einen vorläufigen „Höchststand“ erreicht, sagte Abteilungsleiter Dr. Friedrich Krenn. In 18 Betrieben bewirtschaften die Schulen mit 317 Lehrern und 343 Beschäftigten eine Fläche von 700 Hektar, davon 180 Hektar Wald und 40 Hektar Weinbaugebiet.