Laienrat lehnt "jede Form aktiver Sterbehilfe" ab

Laienratspräsident Schwertner plädiert zum Abschluss des "Forum Ostarrichi" für eine "österreichische und zugleich christliche Antwort" auf die Einsamkeit und die Bedürfnisse der alten und kranken Menschen Die österreichischen Katholiken lehnen jede Form aktiver Sterbehilfe ab. Dies betonte der Präsident des Katholischen Laienrates Österreichs, Rudolf Schwertner, zum Abschluss des diesjährigen "Forum Ostarrichi", das sich in Neuhofen an der Ybbs mit der Frage von "Gesundheit, Altern, Sterben" auseinander gesetzt hatte. Schwertner erinnerte an das Wort von Kardinal Franz König, dass die Menschen "nicht von der Hand, sondern an der Hand eines Mitmenschen sterben wollen".

Auch in den letzten Lebensphasen habe der Mensch eine unverlierbare Würde, unterstrich der Laienratspräsident. Die "österreichische und zugleich christliche Antwort" auf die Einsamkeit und die Bedürfnisse der alten und kranken Menschen sei primär persönliche Zuwendung, seitens der Gesellschaft aber Hospizdienst, Palliativmedizin, Pflegekarenz, Pflegegeld, patientenorientierte Seniorenheime und vieles andere mehr. Alten und kranken Menschen Zuwendung und Hilfe auf ihrem letzten schweren Lebensabschnitt zu schenken, bedeute Achtung der Würde und Unantastbarkeit menschlichen Lebens. Es sei ein Auftrag, diese herzliche "österreichische und zugleich christliche" Form, mit Alten und Kranken umzugehen, überall in Europa zu verbreiten - "gegen alle Tendenzen auf europäischer Ebene, Euthanasie gesetzlich zuzulassen".