Kongregation der "Servi Jesu et Mariae" hat neue Leitung

P. Anton Bentlage ist neuer Generaloberer der Kongregation der "Servi Jesu et Mariae". Das Generalkapitel der Ordensgemeinschaft hat den 45-jährigen gebürtigen Augsburger in der Hauptniederlassung des Ordens im niederösterreichischen Blindenmarkt mit großer Mehrheit gewählt. P. Bentlage folgt dem im Jänner überraschend verstorbenen Gründer der Kongregation, P. Andreas Hönisch, nach.

P. Anton Bentlage, 1963 in Augsburg geboren, gehört zur Gründergeneration der noch jungen Kongregation und arbeitete vor allem in den letzten Jahren als Generalvikar eng mit P. Andreas Hönisch in der Leitung der Kongregation zusammen. Kraft dieses Amtes wurde der Orden bereits in den vergangenen Monaten von ihm kommissarisch geführt. Die Gemeinschaft hat ihn nun in dieser Arbeit bestätigt und ihn zum neuen Generaloberen gewählt.

Die Gemeinschaft der "Servi Jesu et Mariae" wurde 1988 von P. Andreas Hönisch in Mussenhausen in der Diözese Augsburg gegründet. 1993 musste die Zentrale der Gemeinschaft aus Mussenhausen nach Blindenmarkt übersiedeln, 1994 erfolgte die Anerkennung als Kongregation päpstlichen Rechts.
Die Gemeinschaft ist heute außer in Österreich und in Deutschland auch in Frankreich, Albanien, Rumänien, der Ukraine und der Kasachischen Republik tätig. Sie zählt derzeit rund 50 Mitglieder, davon 30 Priester.

Foto: Diözesanbischof DDr. Klaus Küng mit P. Anton Bentlage SJM