KMB-Obmann Dr. Leopold Wimmer neuer Österreich-Vorsitzender

Der 56-jährige St. Pöltner KMB-Obmann Leopold Wimmer steht in Zukunft an der Spitze der Katholischen Männerbewegung Österreich (KMBÖ). Die KMBÖ-Delegierten haben Wimmer bei ihrer Herbsttagung in St. Georgen am Längsee zum neuen designierten Vorsitzenden gewählt. Nach den geltenden Statuten muss die Österreichische Bischofskonferenz die Wahl noch bestätigen.
Wimmer löst den bisherigen KMBÖ-Vorsitzenden Raimund Löffelmann ab, der das Amt seit 2002 inne hatte. Der KMBÖ-Vorsitzende wird jeweils für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt. Der neue KMBÖ-Vorsitzende ist bereits seit 1990 Obmann der Katholischen Männerbewegung in der Diözese St. Pölten und seit 1993 auch im Vorstand der KMBÖ vertreten. Beruflich ist Leopold Wimmer mit einem abgeschlossenen Doktorat in Technischer Physik seit 1993 Wirtschaftsleiter der Caritas der Diözese St. Pölten.

"In einer gesellschaftlichen Situation, die geprägt ist von einem sehr starken Individualismus, gilt es für die Katholische Männerbewegung, einen Weg zu finden, der Männer darin bestärkt, ihren Glauben zu leben und zur Sprache zu bringen", sagte Wimmer in einer ersten Reaktion nach seiner Wahl. Ziel sei es, "eine lebendige Gemeinschaft zu bleiben, die jene Themen, die Männer heute bewegen, aufgreift und versucht, aus unserer Wertehaltung heraus Antworten darauf zu finden", so Wimmer.

Er kündigte an, sich als KMBÖ-Vorsitzender besonders für "männerspezifische Themen" und die "Befähigung zu einem bewussten und frohen Glauben" einsetzen zu wollen. Auch der entwicklungspolitischen Aktion "Sei so frei" der KMBÖ gelte sein besonderes Augenmerk.

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