Kirchliche Hallenfußball-Bundesmeisterschaft in St. Pölten

Bei der kirchlichen Hallenfußball-Bundesmeisterschaft der DSGÖ am 4. und 5. März 2006 in der NÖ Landessportschule in St. Pölten holte das Team "Ministranten Karlstetten/Neidling" aus der Diözese St. Pölten hinter dem überlegenen Sieger aus Innsbruck den Vizemeistertitel. Mit einem knappen Sieg startete das von Reinhold Baumann betreute Team in das Turnier. Die Karlstettner, die sich erstmals für eine Bundesmeisterschaft qualifizieren konnten, zeigten gute Leistungen und überraschten mit Siegen gegen Euratsfeld (4.) und einem Unentschieden gegen Steinakirchen (3.).

Im Entscheidungsspiel um den Turniersieg gegen FC Union Innsbruck lagen sie nach wenigen Minuten bereits mit 0:3 in Rückstand, kämpften sich auf 2:3 heran. Mehr war aber gegen die technisch und körperlich überlegenen Tiroler, die mit dem Punktemaximum siegten, nicht drinnen.

Bei der Siegerehrung übergab DSGÖ-Generalsekretär Michael Scholz den Pokal an die Ministranten aus Karlstetten und Neidling, die am Finaltag auch von Heimatpfarrer Mag. Josef Piwowarski angefeuert wurden.

Mit den Mannschaften aus ganz Österreich feierte P. Johannes Perkmann, Betreuer der Salzburger Mannschaft aus Michaelbeuern, den Gottesdienst. Anschließend gab es einen bunten Abend, der in einem gemeinsamen Kinobesuch endete.

Endstand:
1. FC Union Innsbruck 6 0 0 18:03 +15 18
2. Karlstetten/Neidling 4 1 1 16:09 +07 13
3. Steinakirchen/F. 3 2 1 15:08 +07 11
4. Euratsfeld 3 1 2 16:07 +09 10
5. Michaelbeuern Salzburg 2 0 4 10:11 -01 6
6. Favorita Wien 1 0 5 05:25 -20 3
7. Neubau Wien 0 0 6 03:20 -17 0