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Katholische Privatschulen vermitteln christliche Werte

"Eine katholische Privatschule weiß sich in besonderer Weise der christlichen Wertevorstellung verpflichtet, auch wenn dies den Jugendlichen erst später deutlich und ersichtlich wird". So der Melker Altabt Burkhard Ellegast vor Direktorinnen und Direktoren katholischer Privatschulen in der Diözese St. Pölten. "Wir versuchen an unseren Schulen, den Kindern und Jugendlichen einen Weg anzubieten, der lebenswert ist", sagte der Abt. In der gesamten Erziehung einer solchen Schule "müsse etwas von einer Gottsuche erfahrbar werden", ohne gleich fertige Antworten vorzulegen.
Abt Burkhard betonte, dass dieses Anliegen nicht nur im Religionsunterricht durchscheinen soll. Diese Grundhaltung einer solchen Schule müsse in den verschiedenen Fächern anklingen und auch "im persönlichen Bekenntnis der Lehrer" zum Ausdruck kommen. Immer wieder müsse es Aktivitäten geben, in denen die Gemeinschaft einer solchen Schule "als christliche Gemeinschaft" erfahren werde, wies der Altabt hin. Die gesamte Atmosphäre der Schule müsse über die Schule hinausgehen und auch auf das Umfeld wirken, sagte er. Abt Burkhard forderte, dass sich die Kirche heute "noch mehr in Sprache und Denkweise unserer Zeit" ausdrücken müsse, um verstanden zu werden.
Im Rahmen des Gespräches der Direktorinnen und Direktoren, zu dem vom Diözesanschulamt eingeladen wurde, wurden weitere organisatorische Fragen sowie geplante gemeinsame Vorhaben wie der "Tag der Privatschulen" im kommenden November besprochen.