Katholische Jugend kickt fair

Das "Fair-ÄnderungsTeam" der Katholischen Jugend St. Pöten setzt sich für gerechte Arbeitsbedingungen ein - auch in der Fußballindustrie. Noch immer ist Kinderarbeit in vielen Ländern der Erde gegeben. Faire Arbeitsbedingungen für Erwachsene soll dem entgegenwirken. Zehn Frauen sitzen in der Stadt Sialkot in Pakistan in einem kleinen Raum am Boden und nähen Fußbälle. Drei Fußbälle schafft eine Frau pro Tag. Dafür kommt sie mit zwei Euro nach Hause - zu wenig, um die ganze Familie zu ernähren.
Die Fußballindustrie verbietet seit 1997 zwar die Kinderarbeit. Doch auf Grund des niedrigen Gehalts der Eltern müssen die Kinder andere Möglichkeiten finden, um ihren Beitrag für das Familieneinkommen zu leisten.
Der "Fairtrade Fußball" sichert den Eltern bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne. Dies ermöglicht den Kindern eine Schule zu besuchen anstatt Geld zu verdienen.
Um eine Verbesserung der Arbeitssituation zu garantieren, werden die Fairtrade Partnerbetriebe von unabhängigen Inspektoren überprüft. Zusätzlich werden Sozialprojekte vor Ort initiiert, die die Lebenssituation in der ganzen Region zum Positiven verändern.

Das Fair-ÄnderungsTeam der Katholischen Jugend St. Pölten unterstützt diese Projekte: "Gerade in Jugendgruppen ist Fußball zur Zeit Thema Nummer Eins! Wir sehen dies als Chance, Jugendliche für fairen Handel zu sensibilisieren. Ein Fairtrade Ball kostet nur 22 Euro und ist ein aktiver Beitrag für eine gerechtere Welt!"
"Unterstützen auch Sie den Aufruf des Fair-ÄnderungsTeams und greifen Sie beim nächsten Einkauf zum Fairtrade Fußball aus dem Weltladen - 92 mal in Österreich" fürt die Katholische Jugend auf.

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Die 92 Weltläden in Österreich
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