Nikolaus
 
 

Informationen aus erster Hand

Bereits zum dritten Mal führte eine gemeinsame Exkursion der drei Katholischen Bildungswerke Wien, Eisenstadt und St. Pölten nach Brüssel. Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch des Europäischen Parlaments und Gespräche mit den beiden EU-Abgeordneten Christa Prets und Othmar Karas. Als ihren größten Erfolg konnte die EU-Abgeordnete Christa Prets die Gleichstellung von Frauen in der Krankenversicherung verzeichnen. „Bis dato mussten die Frauen höhere Versicherungsbeiträge bezahlen, und zwar mit der Begründung, dass die Gefahr einer Schwangerschaft bestünde“, sagte sie. Nun würden die Versicherungszahlungen für beide Geschlechter gleich sein. Und Othmar Karas zeichnete von der EU ein für Niederösterreich äußerst positives Bild: „Dank der EU werden in Niederösterreich aus einem Euro drei Euro, die wieder zurückfließen“, erklärte er.
Weitere Gespräche konnten die Teilnehmer dieser Inforeise mit der österreichischen Abteilungsleiterin für Bildungsprogramme Mirjam Rinderer in der Ständigen Vertretung Österreichs bei der EU führen sowie mit Simone Kaufhold von der Europäischen Föderation für katholische Erwachsenenbildung FEECA. Weitere Gespräche waren auch im NÖ-Verbindungsbüro sowie mit Michael Kuhn von der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) möglich. Eine Stadtführung durch Brüssel rundeten das Programm ab.
Für die Teilnehmer selbst war diese Reise ein „interessanter und informativer Beitrag zu einer etwas objektiveren Betrachtungsweise und Bewusstseinsbildung“, wie ein Teilnehmer aus St. Pölten treffend bemerkte. Gerade die Informationen vor Ort mit den kompetenten Personen seien sehr aufschlussreich gewesen.

Bild : Gruppenfoto im NÖ-Verbindungsbüro mit Büroleiterin Ilse Stadlmann