Hippolythaus - ein barrierefreies Vorbild

Als „best-practice“-Beispiel für Barrierefreiheit wurde das Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten nun ausgezeichnet. LAbg. Martin Michalitsch konnte die erste Plakette, die künftig derartige Einrichtungen im Raum St. Pölten auszeichnen wird, am 19. September Bischof Klaus Küng, Diözesan-Baudirektor DI Wolfgang Pfoser und dem Direktor des Bildungshauses Mag. Helmut Haberfellner überreichen. „Dieses Beispiel soll weitere öffentlich zugängige Einrichtungen anstiften, ihren Zugang in Hinblick auf Barrierefreiheit neu zu überdenken“, sagte Martin Michalitsch in Anwesenheit von Alois Schoisengeier vom Club 81, Gerald Danner und Dr. Doris Kloimstein vom Kath. Bildungswerk und Irene Bamberger vom Familienbund Niederösterreich. Oft bedürfe es nur einer kleinen geistigen Anstrengung, Barrieren, die gesunde Menschen kaum bemerken, die aber ein großes Hindernis für Menschen mit besonderen Bedürfnissen darstellen, meint Michalitsch.

In den vergangenen Jahren hat sich das Katholische Bildungswerk mit dem Club 81 sowie mit griechischen und deutschen Partnern in einem EU-geförderten Projekt mit Fragen und Lösungen barrierefreier Bildung und barrierefreiem Zugang dazu befasst und Initiativen in diesen Bereichen gestartet. „Schon allein in Hinblick auf die bevorstehende „National Special Olympics 2010“ ist St. Pölten hier besonders gefordert“, unterstreicht Projektleiterin Dr. Doris Kloimstein.

Am Foto: v.l.n.r.: Irene Bamberger, Dr. Doris Kloimstein, Alois Schoisengeier, Baudirektor Dipl.Ing. Wolfgang Pfoser, Bischof DDr. Klaus Küng, LAbg. Dr. Martin Michalitsch