Hilfe gegen Kälte und Not

Der Aufschwung ist gewaltig. Dennoch kann die soziale und pastorale Entwicklung in vielen Ländern Osteuropas mit dem wirtschaftlichen Plus nicht mithalten. Sozial Bedürftige, Kinder mit Behinderung und Kranke schaffen es nicht, ihre Lebenssituation zu verbessern. Am 27. Jänner wird in den Kirchen der Diözese eine Sammlung zur Hilfe für diese Menschen durchgeführt. Die Kooperation zwischen der Caritas und dem Pastoralamt der Diözese bei der Hilfe für die Armen in Osteuropa hat sich bewährt. Im vergangenen Jahr konnten Projekte für Kinder und Familien in osteuropäischen Diözesen mit 93.700.- Euro unterstützt werden.

Armut ist in Rumänien nach wie vor ein großes Problem. In Städten und auf dem Land leben viele Familien, vor allem kinderreiche Familien in menschenunwürdigen Umständen. So leitet Schwester Ecaterina Ciobanu in Luici-Calguara ein soziales Zentrum für Kinder aus armen Familien. 25 Kinder, vornehmlich Volksschulkinder um die sich niemand gekümmert hat, erhalten eine Mahlzeit und Hilfe in schulischen Belangen. In kurzer Zeit verbesserten sich ihre Schulleistungen. Der Osthilfefonds hat bei der Einrichtuing des raumes mit Tafeln, Bänken und Stühlen sowie mit Heften, Arbeitsbüchern und Schreibzeug mitgeholfen, dass diese Kinder nun eine bessere Zukunft vor sich haben.

In Ivano-Frankivsk in der Ukraine wurde unter Leitung von Bischof Volodymy Vityshyn ein Jugendhaus errichtet, in der nun Kinder, Waisenkinder, Straßenkinder und Jugendliche Zuflucht finden. Straßenkinder erhalten eine warme Mahlzeit, dem Menschenhandel sowie den AIDS-Erkrankungen wird vorgebeugt und viele, deren Eltern suchtkrank sind, erhalten psychologische Unterstützung. Die großteils kahlen Räume benötigen noch Stühle, Tische, Betten und Regale. Auch Kücheneinrichtungen sind noch anzuschaffen. Der diözesane Osthilfefonds unterstützt dieses Projekt.

In Tirana betreut die dortige Caritas 140 Familien in den Elendsvierteln der Stadt. Sie bietet mit Unterstützung der Caritas St. Pölten und des Osthilfefonds medizinische Hilfe, hygienische Betreuung, eine warme Mahlzeit im Tageszentrum und schafft Bedingungen, damit die Kinder eine Schule besuchen können.