Gottes Botschaft im Alltag

Die Diözese St. Pölten startet eine Kampagne, Gottes Botschaft in neuer und ungewöhnlicher Form mitten im Alltag zur Sprache zu bringen: kurz, prägnant und einprägsam. Bis Mitte April wird Gottes Botschaft auf Werbeflächen am Straßenrand, bei Haltestellen, in Ortschaften die Menschen ansprechen und zum Nachdenken einladen. Paulus hat am Areopag, dem Marktplatz im antiken Athen, die Menschen seiner Zeit angesprochen - in ihrer Sprache, in ihrem Vorverständnis, in ihrer Lebensmitte. Der "Areopag" von heute sind die Medien, die Werbetafeln und Litfasssäulen. Dort Gottes Wort auszusparen hieße, eine Chance der Verkündigung ungenutzt zu lassen.

Trotz aller Mängel und Schwächen einer solchen Aktion: Gottes Botschaft soll dort verkündet werden, wo die Menschen sind, dort, wo sie die Nachrichten und Botschaften leicht sehen, aufnehmen und verstehen können. Nur zu warten, dass die Menschen in die Kirchen kommen, ist zu wenig. Wer bei den Menschen sein will, muss dorthin gehen, wo sie zuhause sind und muss die Sprache der Zeit sprechen.

Von Mitte März bis Mitte April werden auf etwa 500 Werbeflächen im Bereich der Diözese St. Pölten diese Plakate zu sehen sein. Das ist keine "Kirchenwerbung", sondern vielmehr die Botschaft der Kirche in neuer Form:

Gott spricht zu den Menschen mitten im Alltag,
ihm liegt etwas an den Menschen,
er möchte Teil ihres Lebens sein,
er will den Menschen nahe sein,
er möchte dem leben Fülle geben,
bei Gott ist niemand "unten durch",
er gibt die Kraft zum Leben.

Die Kampagne möchte zum Nachdenken anregen und Gespräche in Gang bringen - Gespräche über Gott und sein Wort, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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