Weihbischof Anton Leichtfried bei der Karfreitagsliturgie
Pilgern im Sommer
Erntekrone
 
 

Gottes Berufungsgeschichten sind Liebesgeschichten

„Gottes Berufungsgeschichten sind Liebesgeschichten. Man weiß nie wo und wann es einen trifft“. So der Subregens des Priesterseminars St. Pölten, Dr. Gerhard Reitzinger beim Erntedankfest in der Pfarrkirche Weitra. Seminaristen aus dem Priesterseminar St. Pölten haben in der Pfarre Weitra den sonntäglichen Gottesdienst der Pfarrgemeinde mitgestaltet. Das Erntedankfest sei auch eine Einladung, für jene Menschen in der Pfarrgemeinde zu danken, die für die anderen zum Geschenk geworden seien, sagte Reitzinger. Der Subregens des Priesterseminars ging dann auf die Pfarre selbst ein und meinte, dass jede Pfarrgemeinde berufen sei, jener Ort zu sein, wo diese Liebesgeschichte Gottes bezeugt werde und die unterschiedlichsten Menschen hellhörig werden für den Anruf Gottes. Nur so könne die Pfarrgemeinde ihren Auftrag erfüllen, mitzuhelfen, dass die Liebesgeschichte Gottes mit den Menschen gehört und wahrgenommen werde.

So sei auch jede Berufung ein Geschenk und eine Gabe Gottes. Die Frage sei nur, wie wir in dieser „Liebengeschichte“ antworten. Vielleicht, so Reitzinger, entdecken manche auch eine neue Spur, die Gott für jeden bereitet habe – vielleicht auch als Priester, Ordensfrau, Religionslehrer oder als Missionar.

Eine interessante und Begegnung der Priesterseminaristen mit den Gläubigen gab es dann im Anschluss an die Messe bei der Agape. Viele interessierten sich über die einzelnen Wege der Berufungen zum Priester als auch über das geistliche und religiöse Leben im Priesterseminar. Eine Begegnung mit den Pfarrgemeinderäten und den Priestern der Region rundete den Besuch der Seminaristen in Weitra ab.

Die Priesterstudenten besuchen einmal im Monat eine Pfarre in der Diözese, um die Vielfalt der Pfarren kennen zu lernen und andererseits mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Im Paulusjahr stand natürlich mit Weitra eine Pauluskirche am Beginn, die zu den von Bischof DDr. Klaus Küng bestimmten „Ablasskirchen“ gehört.