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Gedenkmesse für die Opfer von Krieg, Vertreibung und Gewalt

"Es ist gut, dass wir zusammengekommen sind um für jene zu beten, die Krieg, Vertreibung und Gewalt erlitten haben", sagte Bischof DDr. Klaus Küng bei der Gedenkmesse für die gefallenen und vermissten Soldaten sowie für alle Opfer von Krieg, Vertreibung und Gewalt am Sonntag, den 20. November in der Prandtauerkirche in St. Pölten.


Der Bischof erinnerte an das Leid und die großen Gefahren, die Menschen in den Spannungen und Auseinandersetzung in der ersten Republik, in der Terrorherrschaft des Nationalsozialismus sowie im Weltkrieg ausgesetzt waren. Es sei gut, dem zu gedenken und zu beten, damit in den Herzen der Menschen der große Wunsch nach dem Reich Gottes erwache. Es sei aber auch recht, Gott für die vergangenen 60 Jahre Frieden zu danken und zu bitten, dass dieser Friede weiterhin zuteil werde. Der Bischof warnte vor den Gefahren zunehmender Bestrebungen, die Euthanasie wie in Holland und Belgien zu legalisieren, "auch wenn derzeit Konsens zwischen allen Parteien darin besteht", dass Euthanasie keine Lösung sei, sondern die Palliativmedizin gefördert werde. Man müsse beten, dass nicht dasselbe geschehe wie etwa beim Schutz des menschlichen Lebens vor der Geburt, warnte der Bischof eindringlich.
Das Christkönigsfest, so der Bischof, möge in unseren Herzen starke Impulse hervorrufen, etwa die Bitte, dass Gottes Reich komme und dass das Herz für Gott offen sei und er uns in der heutigen zeit beistehen möge. Die Anwesenden rief der Bischof auf, im eigenen Bereich, etwa der Familie, alles zu tun was möglich sei, damit Christus und seine Botschjaft der Liebe vermittelt werde und dieses Land Zuknft habe.


Bereits in der Begrüßung erinnerte der Rektor der Prandtauerkirche, Dr. Reinhard Knittel daran, dass das Bedenkjahr 2005 einen engen Bezug zur Prandtauerkirche habe, wo bereits zum 5. Mal der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt gedacht werde.