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Fundament für eine gerechtere Welt

Über 1.186.000 Euro haben 12.500 Sternsinger und Sternsingerinnen in der Diözese St. Pölten bei der diesjährigen Dreikönigsaktion für Menschen in Ländern des Südens ersungen. Das bedeutet ein Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit legen sie mit fast 80.000 anderen Kindern in Österreich das Fundament für eine gerechtere Welt. "Ich bin überwältigt vom Ergebnis. Diese Summe ermöglicht seriöse und wirkungsvolle Projektarbeit in den Ländern des Südens." So die Projektleiterin der Diözese St. Pölten, Bettina Grießler. "Mit diesem Geld können wir viel Gutes bewirken und einen großen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten".
Mit den Ergebnissen der Dreikönigsaktion - insgesamt waren es in Österreich über 13 Millionen Euro - werden mit Projektpartnern in Afrika, Asien und Lateinamerika Initiativen für ein besseres Leben von einer Million Menschen gesetzt.

Brasilien im Rampenlicht
Für die Sternsingeraktion 2008 standen Projekte in Brasilien beispielhaft in der Öffentlichkeit. Insgesamt werden weltweit über 500 Projekte unterstützt.
Lateinamerikas größte Demokratie kämpft mit schweren sozialen Problemen. Grund dafür ist die extreme Ungerechtigkeit bei der Verteilung von Ressourcen. Zusammen mit drei afrikanischen Staaten hat Brasilien die ungerechteste Einkommensverteilung auf unserem Erdball.
Es werden nicht Almosen verteilt, sondern der Kampf um Gerechtigkeit steht im Brennpunkt: Es geht darum, Menschen zu ermächtigen, sich für ihre Rechte auf Land und ein Leben in Würde selbst stark zu machen.
Das Überleben der Indio-Völker im Amazonasgebiet ist bedroht, denn Holzkonzerne roden skrupellos den Regenwald. Riesige Staudämme werden gebaut und Soja für den Export angebaut. Der eigene Bedarf bleibt auf der Strecke.
So unterstützt die Partnerorganisation der Dreikönigsaktion, CIMI, die Zuruahá- und Pirahã-Indios bei deren Anliegen, den Amazonas-Regenwald als ihren Lebensraum zu erhalten.