Für die Menschen und für das Heil der Menschen

Weihbischof Dr. Heinrich Fasching ist 75
"In der Nachfolge unseres Meisters, der mich zum Dienstamt des Priesters und des Bischofs berufen hat, will ich mich bemühen, für die Menschen und für das Heil der Menschen zu arbeiten und zu beten", sagte Weihbischof Dr. Heinrich Fasching nach seiner Bischofsweihe am 4. Juni 1993. Am 24. Mai 2004 feiert Weihbischof Fasching seinen 75. Der gebürtige Mühlviertler aus der Pfarre Pierbach war bereits unter Bischof Dr. Franz Zak von 1983 bis 1991 stellvertretender Generalvikar und anschließend Generalvikar.

Heinrich Fasching wurde am 24. Mai 1929 in Höfnerberg, Pfarre Pierbach im Unteren Mühlviertel in Oberösterreich geboren. Das Gymnasium absolvierte er bereits in seiner neuen Heimatdiözese St. Pölten, in Melk. Nach dem Philosophie- und Theologiestudium in St. Pölten, empfing er am 29. Juni 1954 durch Bischof Michael Memelauer die Priesterweihe. Anschließend war er Kaplan in Randegg, Loosdorf und St. Valentin. 1956 wurde er Vizerektor am Bischöflichen Seminar Johanneum in Melk.

Von 1957 bis 1960 war Fasching zum Studium des Kanonischen Rechtes an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Von 1960 bis 1983 Vizeoffizial des Diözesangerichtes, bis 1968 Ordinariatssekretär und von 1968 bis 1970 Lehrebeauftragter für Kirchenrecht an der Phil. - Theol. Hochschule St. Pölten. 1970 ernannte ihn Bischof Dr. Franz Zak zum Ordinariatskanzler und zum Direktor des Diözesanbauamtes, 1976 berief er ihn in das Domkapitel.

Vom 16. Juli 1991 bis zur Amtsübernahme von Bischof Dr. Kurt Krenn war Prälat Fasching Generaldelegierter von Altbischof Dr. Zak. Mit 1. Oktober 1991 ernannte ihn Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn zum Generalvikar. Die Ernennung vom Titularbischof von Acci und Weihbischof von St. Pölten erfolgte an seinem Geburtstag im Jahr 1993, die Bischofsweihe am 4. Juli. Sein Wahlspruch lautet: "Propter nos homines - Für uns Menschen".
In der Österreichischen Bischofskonferenz leitete Weihbischof Fasching viele Jahre das Referat "Weltkirche". In dieser Funktion war er u. a. auch Präsident der Päpstlichen Missionswerke in Österreich (MISSIO), Vorsitzender der Koordinierungsstelle der Österr. Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission und Vorsitzender der Österreichischen Kommission "Iustitia et Pax". Fasching ist weiterhin Präsident von Pax Christi Österreich.

Mit vielen Publikationen wie "Dom und Stift St. Pölten", Beiträgen im "Hippolytus" und den "St. Pöltner Heften zur Diözesankunde" ist Dr. Fasching mehrfach als Autor in die Öffentlichkeit getreten.