Fünf Neupriester für die Diözese

Fünf Neupriester für die Diözese konnte Bischof DDr. Klaus Küng am 29. Juni, dem Fest der Apostel "Peter und Paul", im Dom von St. Pölten weihen. Die Priesterweihe falle in eine "Zeit wichtiger Entwicklungen in unserer Diözese", betonte Bischof Küng. Der "Neuanfang in der Leitung" von Diözese und Pastoralamt solle ein "Aufbruch möglichst aller werden", so Küng. Die Priesterweihe habe etwas "Zeichenhaftes", meinte der Bischof: "Wie der Herr uns sagte: Blickt nach vor, nicht zurück!"
Die Predigt im Wortlaut

Die Priesterweihe falle auch auf den ersten Tag des von Papst Benedikt ausgerufenen Paulusjahres, erinnerte Küng. Auch der "Vorgang der pastoralen Erneuerung" der Diözese benötige einen "missionarischen Geist im Sinne des hl. Paulus". Es wäre "schön und wertvoll", so der Bischof wörtich, wenn im Paulusjahr ein "Aufbruch und eine Bewegung der Umkehr zum Herrn" gelänge. Dabei seien nicht nur die Priester, sondern alle Gläubigen gefordert: "Wenn alle etwas zur Erneuerung beitragen, können wir sehr optimistisch sein."

In den Pfarren werde "immer an die Grenzen gedacht", erklärte Küng aber zu wenig an die Mitte, den Anziehungspunkt, um den wir uns versammeln: Christus." Dieser verwandle "die Empfänglichen zu Salz und Licht" in der Gesellschaft, "damit etwas in Bewegung kommt". Bischof Küng forderte die Gläubigen dazu auf, "für Glauben zu brennen" und wie Petrus und Paulus zu "burning people" zu werden: "Dann entsteht Gemeinde."

Die Herausforderungen der Zeit seien nicht nur für Neupriester groß betonte Küng, denn der Priester alleine mache nicht die Kirche aus. "Nicht nur Priester müssen sich bewegen, sondern wir alle." Jeder Getaufte und Gefirmte sei berufen, in der Familie und am Arbeitsplatz "ein Missionar" zu sein. Es gebe genügend "Talente", meinte Küng: "Wir müssen sie nur entdecken". Dazu brauche es "gesunde Familien", die ihre Kinder im Glauben förderten, aus denen in der Folge "genügend Berufungen" hervorgehen würden, so Küng.

Die Predigt im Wortlaut

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