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Feuer & Erde - Landesausstellung 2007

Feuer und Erde - Lebensraum, Lebensgarant und Faszination. Beide Elemente sind für Mensch und Zivilisation von größter Bedeutung - nutzbringend und zerstörerisch zugleich. Religionen haben diese Elemente in ihren Zeichen und Symbolen, in ihren Texten und Erzählungen aufgegriffen. Die Landesausstellung fasst auch diese Aspekte ins Auge.
Die NÖ Landesaustellung kann bis 4. November in Waidhofen/Ybbs und St. Peter/Au besichtigt werden. In beiden Ausstellungsorten finden sich immer wieder Aspekte der Religionen, besonders des Christentums. Seien es Feuerheilige und die Symbole von Licht und Helle, seien es Erntesegen, Heilige, Begräbnis und Auferstehung. Auch aus dieser Sicht ist die Landesausstellung in den Orten St. Peter/Au und Waidhofen/Ybbs beachtenswert.

Feuer wird an der Eisenstraße in Waidhofen/Ybbs behandelt, dort, wo das Feuer für die Eisenverarbeitung einen besonderen Stellenwert besitzt. Der Bogen spannt sich von der Zähmung des Feuers durch den Menschen bis in die Gegenwart.
Feuer vermittelt Wärme und Geborgenheit, es zeigt seine schöpferische Kraft in der Schmiedekunst, es ist Dynamik, es bewegt Maschinen und Eisenbahnen.
Das ungezähmte Feuer hingegen ist zerstörerisch als Naturgewalt bei Vulkanausbrüchen, bei Feuersbrünsten und als Waffe in den Händen der Menschen.
Im Christentum wird beides gesehen, das Feuer als Zeichen der Anwesenheit Gottes, als Licht und Wärme, aber auch als Reinigung vom Bösen, als Zeichen von Verderben und Qual. Im fszinierenden "Kristallsaal" wird Feuer als überirdische Kraft gezeigt: Höllenbrand - Fegefeuer - Himmelslicht.

Erde wird in St. Peter/Au an der Moststraße präsentiert. Erde ist Leben, ihr verdanken wir Nahrung, Kleidung, Unterkunft, und nach dem Tod kehrt der Leib in sie zurück. Denn Erde ist Heimat, sie liefert Bodenschätze und bereitet Speise und Genuss. Erde kann auch zerstören. Beeindruckenden Naturgewalten wie Erdrutsch und Lawinen sind Menschen oft hilflos ausgeliefert. Die Erde ist aber auch sensibel. Knappe Ressourcen und ungehemmte Ausbeutung können diesen Lebensraum nur allzu leicht schädigen und zerstören.
Für das Christentum ist die Erde Schöpfung Gottes, der Garten, den es zu bebauen gilt, mit dem man verantwortungsvoll und sensibel umgehen muss. Aus Erde ist der Mensch, zu ihr kehrt er wieder zurück. Begräbnis und Auferstehung bilden einen der vielen Betrahtungspunkte der Ausstellung.

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