Familien begleiten ist wichtigste Aufgabe der Pfarre

"Familienrunden haben Zukunft" erklärte Bischof DDr. Klaus Küng in einem Interview in der neuesten Ausgabe der pastoralen Mitarbeiterzeitung der Diözese St. Pölten "kirche leben". "Wir müssen Impulse setzen, damit sich die Familien nicht nur treffen, sondern auch ihren Glauben zur Sprache bringen, ihr christliches Leben reflektieren und selbstbewusst als Christen in der Gesellschaft leben". Der Bischof bestätigt "eine Reihe von guten Ansätzen" in der pfarrlichen Familienarbeit und nennt dabei die Erstkommunion- und Firmvorbereitung, in denen die Familien immer stärker eingebunden werden. Auch die zunehmenden Bildungsveranstaltungen, Familienrunden und die "vielen Kinder- und Familiengottesdienste" hob er positiv hervor. Familien begleiten werde in Zukunft eine der wichtigsten Aufgaben der Pfarre sein, sagte er.

In der Ehevorbereitung tritt Bischof Küng, der in der österreichischen Bischofskonferent für Familienfragen zuständig ist, für eine intersivere Ehevorbereitung ein. Statt einem Tag Ehekurs spricht er sich für 16 Einheiten als erstrebenswertes Ziel, zumindest aber für zwölf Einheiten, je 45 Minuten aus. Wörtlich sagte der Bischof: "Ich denke dabei auch an Abendeinheiten von je zwei oder drei Stunden über einen längeren Zeitraum". Man sei schlecht beraten, wenn man einfach nur die Sakramente spende, ohne auf die Voraussetzung für einen fruchtbaren Empfang zu achten.

Am 11. Juni findet eine diözesane Familienwallfahrt unter dem Mott "Gott bewegt uns" auf den Sonntagberg statt. Der Gottesdienst mit Bischof Klaus Küng beginnt um 15 Uhr, anschließend ist Agape und Begegnung rund um die Basilika.

Mehr über die Familienarbeit in der Diözese auf der Homepgae des Familienreferates.

Zur aktuellen Ausgabe der Mitarbeiterzeitung "kirche-y-leben"