Eucharistie - ein dynamisches Geschehen

Mit der Eucharistie als Mitte der Gemeinde befasste sich der Katholische Laienrat Österreichs in seinem Studienteil bei der diesjährigen Vollversammlung vom 11. bis 12. März in St. Pölten. Dabei stellte der Herzogenburger Chorherr Mag. Ulrich Mauterer die Eucharistie als dynamisches Geschehen vor. Eucharistie feiern bedeute, Kraft und Mühe in die Gemeinschaft und die Pfarre zu investieren, sagte er. Dafür, so H. Ulrich, erhalte man Kraft und Energie für sein geistiges Leben. Ulrich Mauterer verwies auf das Schreiben des Papstes "Mane nobiscum Domine", das fünf wichtige Orientierungslinien für das Verständnis der Eucharistie enthalte. Die Eucharistiefeier sei der Mittelpunkt des Lebens der Kirche, die Erinnerung des Leides und der Auferstehung Jesu Christi. Sie sei weiters eine Quelle der kirchlichen Einheit, aber auch ihr besonderer Ausdruck. Denn die Sonntagsmesse sei jener Ort, in dem sich die gesamte Pfarrgemeinde gesammelt wiederfinde. Die Feier der Eucharistie, so H. Ulrich weiter, sei auch "Prinzip und Plan der Mission". Sie führe zu einer Kultur des Dialogs mit der Gesellschaft und damit zu Solidarität und dem Dienst an den Geringsten. Und sie vollziehe sich auch in den drei Zeichen von Feier, Anbetung und Betrachtung.


Jahresarbeit


Für seine weitere Jahresarbeit habe sich der Laienrat in Bezug auf den Mitteleuropäischen Katholikentag vorgenommen, einen internen Gesprächsprozess zum Standort des Laienrates in der Pastoral zu starten, erklärte der Präsident des Laienrates, HR Dr. Rudolf Schwertner. Auch in einer kategorialen Gemeinde sei die Eucharistie Mittelpunkt dieser Gemeinschaft, wies er hin.
Mit der Hospizbewegung wurde eine engere Zusammenarbeit, vor allem auch in Hinblick auf die Fragen der Sterbebegleitung, die Familienhospizkarenz und öffentliche Aktionen begonnen.
Das kommende "Forum Ostarrichi" vom 25. bis 28. August wird sich mit der Thematik einer familiengerechten Arbeitswelt befassen. Wie schon in den vergangenen Jahren werden dazu wieder Vertreter von Laienbewegungen aus den ehemaligen Ostblockstaaten eingeladen.