Es besteht Gefahr, Gott zu verlieren

Eine große Gefahr unserer Zeit sei, Gott aus dem Blick zu verlieren und dadurch in Knechtschaft zu geraten, erklärt Bischof DDr. Klaus Küng in seinem Fastenhirtenwort, das am Sonntag, dem 10. Februar in allen Kirchen der Diözese verlesen wird.
Fastenhirtenbrief im Wortlaut Der Bischof wies hin, dass die größte Versuchung unserer Zeit darin bestehe, Gott im Leben und im Alltag an den Rand zu drängen. Es hänge von jedem einzelnen ab, ob er Gott aufnehme und sich von ihm aus den Verstrickungen und Knechtschaften des Lebens zu wahrer Freiheit führen lasse.
Das Leitwort der Fastenzeit heiße "Umkehr zu Gott" sagte der Bischof und legte allen ans Herz, sich Gott zum Thema des Lebens zu machen.
In seinem Schreiben zur Fastenzeit verweist der Bischof auch an die zehn Gebote, die "eine große, gültige und bleibende Weisung" darstellen. Die zehn Gebote seien auch die Grundlage, "unser Leben in all seinen Belangen zu prüfen und zu erwägen, was in dieser Stunde Gott von uns erwartet, wo in unserem persönlichen Leben und Verhalten Umkehr notwendig ist".
Doch mit Christus könne jeder den Mut zu einem neuen Anfang, zu einem neuen Bemühen und zur Umkehr finden, betonte der Bischof. Die innere Erneuerung durch die persönliche Begegnung mit Christus und die Antwort auf sein Rufen sei "gleichsam die Seele der Fastenzeit", unterstrich er.

Fastenhirtenbrief im Wortlaut