Emmaus-Hilfstransport für Kindergarten in Bukarest

40 Kubikmeter fasst der LKW-Container, den die Firma Leiner samt einem 7,5 Tonnen-LKW kostenlos für einen Hilfstransport in die rumänische Stadt Bukarest zur Verfügung gestellt hat. Bei der Emmausgemeinschaft in Viehofen wurde der Container mit Tischen und Stühlen, Kinderspielsachen, Kinderrädern und Bettwäsche für einen Kindergarten der Englischen Fräulein in der rumänischen Hauptstadt beladen. Die Initiative für diesen Transport nach Bukarest ging von der Selbstbesteuerungsgruppe Emmaus mit ihren sieben Mitgliedern und "einem großen Spenderkreis aus ganz Niederösterreich" sowie von Emmaus-Altwarenhandel aus.
Hedi Grossmann ist bereits seit 17 Jahren in der Selbstbesteuerungsgruppe tätig, hat schon zahlreiche Hilfstransporte in verschiedene Länder organisiert. "Ein Problem ist immer wieder, jemanden zu finden, der den Transport besorgt", freut sie sich über die Initiative der Firma Leiner aus St. Pölten. Und Georg Hauer, seit drei Jahren Leiter von Emmaus-Altwaren meint: "Wir könnten sofort einen weiteren LKW mit notwendigen Gütern für Rumänien oder Kroatien füllen. Wenn jemand den Transport übernehmen würde".
Freuen werden sich auf alle Fälle die 125 Kinder, die nun in ihrem Kindergarten, der aus Spenden von Deutschland errichtet wurde, auch Tische und Sessel vorfinden werden - und vor allem Spielsachen, die in Bukarest immer noch "Mangelware" sind. Vor allem für jene, die sich derartiges nicht leisten können. Auch gespendete Kinderfahrräder sind diesmal dabei. Und so kann die für 10. September geplante Eröffnung des Kindergartens in Burkarest mit St. Pöltner Hilfe ein großes Fest werden.