Emmaus-Hilfe für Rumänien

Es ist bereits der zweite Hilfsgütertransport, der von Emmaus St. Pölten nach Rumänien unterwegs ist. Kürzlich wurde der LKW mit etwa 100 Kubikmeter Fassungsraum in St. Pölten Viehofen beladen und abgefertigt. Kleidung, Decken, Pölster, Geschirr und Schuhe werden nach Iasi im Nordosten Rumäniens, knapp an der Grenze zu Moldawien gebracht. Die Zusammenarbeit der Emmausgemeinschaft St. Pölten mit der Caritas und den Schwestern der Congregatio Jesu (vormals "englische Fräulein") ermöglicht eine effiziente Verteilung der Hilfsgüter in diesem Gebiet. Besonders am Herzen liegen den "Emmäusen" die Kinder in der armen Region. Vor einem Jahr spendete man Marmelade für ein Kinderlager. "Die Schwestern der Englischen Fräulein haben uns erzählt, dass die Kinder überglücklich waren, über ein Butterbrot mit Marmelade", erzählt Hedwig Grossmann von der Selbstbesteuerungsgruppe der Emmausgemeinschaft St. Pölten.

Einen Zwischenstopp gibt es in Luizi Calugara, wo Spielsachen, Papier, Bleistifte, Kugelschreiber, Marmelade und Stofftiere abgeladen werden. All das kommt über 1.000 Jugendlichen und Kindern aus drei armen Landgemeinden zugute, für die die Ordensschwestern heuer einwöchige Sommercamps organisieren.

Schon im vergangenen Jahr konnten fünf LKW von der Emmaus-Selbstbesteuerungsgruppe nach Rumänien geschickt werden. "In den Schulen am Land ist Papier Mangelware. Das NÖ Pressehaus spendete diesmal zwei Paletten", zeigt sich Hedi Grossmann dankbar.