"Eine Ehrenvolle, aber auch schwierige Aufgabe"

Als eine "ehrenvolle, aber auch sehr schwierige Aufgabe" hat der neue Generalvikar Mag. Eduard Gruber in einer ersten Stellungnahme in der aktuellen Ausgabe von Kirche bunt sein Amt bezeichnet. Wie er erklärte, werde er mit seinen "Möglichkeiten und Kräften" am Erneuerungsprozess mitarbeiten, um "die Kirche von St. Pölten in eine möglichst gute Zukunft zu begleiten".
Mag. Gruber wurde von Bischof DDr. Klaus Küng am 16. Juni zum Generalvikar bestellt. Er wird sein Amt mit 1. September antreten. Zum aktuellen Erneuerungsprozess sagte Gruber, dieser könne "nicht nur administrativ" bewältigt werden, sondern müsse vor allem "als pastoraler und geistlicher Prozess" verstanden werden.

Bei einem ersten Treffen mit diözesanen Mitarbeitern meinte Gruber, dass "uns allen gemeinsam viel bevorsteht". Doch zu gelebter Spiritualität gehöre stets "die Bereitschaft zum Aufbruch", betonte der designierte Generalvikar, so wie auch Abraham auf das Wort Gottes hin in eine neue Zukunft aufgebrochen sei. Im "Aufeinander Hören" wolle er einen "fruchtbaren Weg des Miteinaders finden", so Gruber.

Stellungnahme des neuen Generalvikars in Kirche bunt:
"Das Ersuchen des Diözesanbischofs, das Amt des Generalvikars zu übernehmen, kam für mich völlig überraschend. Nach einer Bedenkzeit, die mir gewährt wurde, habe ich zugesagt. Das Wissen um das Vertrauen, das mir Diözesanbischof und Weihbischof entgegenbringen, hat mich zur Zusage ermutigt. Auch hat sich im Gespräch mit Personen meines Vertrauens gezeigt, dass man mir diese Aufgabe zutraut und ich entsprechend Vertrauen erwarten darf.
Es ist eine ehrenvolle, aber auch sehr schwierige Aufgabe, die ich übernehme. Wir befinden uns in einer Phase des strukturellen Umbruchs und der Erneuerung. Dieser Prozess kann nicht nur administrativ bewältigt werden, sondern muss auch und vor allem als pastoraler und geistlicher Prozess verstanden werden. Mit meinen Möglichkeiten und Kräften möchte ich gerne daran mitarbeiten, die Kirche von St. Pölten in eine möglichst gute Zukunft zu begleiten.
Meinem Vorgänger Prl. Leopold Schagerl danke ich für seine geduldige Arbeit und bitte ihn, mich mit seiner Erfahrung und seinem Rat zu begleiten. Alle Mitbrüder im geistlichen Amt und alle, für ich verantwortlich sein werde, bitte ich um ihr Vertrauen und alle Gläubigen unserer Diözese um ihr Gebet."