"Ein großartiges Fest"

Tausende Menschen feierten mit Papst Benedikt und Bischöfen den Wallfahrtsgottesdienst in Mariazell. Der Papst wurde von den Anwesenden begeistert begrüßt. Der strömender Regen tat der Stimmung keinen Abbruch. Die Begeisterung hielt auch nach der Feier an. "Benedetto, Benedetto ..."

"Benedetto, Benedetto" Mit tosendem Applaus wurde Papst Benedikt von den Gläubigen bei seinem Eintreffen in Mariazell begrüßt. Um 9.50 Uhr haben die Glocken der Basilika seine Ankunft, die nicht mit dem Hubschrauber sondern mit dem Auto erfolgte, angekündigt.
Nach einer kurzen Pause am Flugfeld stieg Papst Benedikt in das Papamobil um fuhr und über die Grazer Straße zur Basilika. Auf seinem Weg wurde er von winkenden Gläubigen mit dem Ruf "Bendetto, Benedetto" begleitet.
Nach dem Gottesdienst wurde die Gnadenstatue von Bischöfen aus den östlichen Nachbarländern durch das Festgelände, den Ort Mariazell und zurück in die Basilika getragen.

Fest des Glaubens

Als "großartiges Fest" hat der Melker Benediktinerpater Christian Blauensteiner die Wallfahrt nach Mariazell erlebt. Er war mit Pfarrgemeinderäten aus seiner Pfarre Ravelsbach angereist. Noch lange wird ihm die Atmosphäre des gemeinsamen Singens und Betens in Erinnerung bleiben, sagte er. Für Dompfarrer Norbert Burmettler aus St. Pölten war diese Wallfahrt "ein großes Fest, gleichsam eine Dokumentation unseres christlichen Glaubens", an dem "so viele Jugendliche, Kinder und Erwachsenne" teilgenommen haben.
Dechant H. Mag. Andreas Brandtner aus Langau im nördlichen Waldviertel war mit einer Gruppe bereits um 2 Uhr Morgens aufgebrochen, um rechtzeitig nach Mariazell zu kommen. Es war "stimmungsvoll und positiv". Der Papst habe "sehr einladende Worte gefunden", betonte Brandtner. Der neue Fachinspektor für Religion an berufsbildenden Schulen, Mag. Johann Bruckner, war beeindruckt, dass die Menschen trotz anhaltenden Regens ausgehalten haben. Die Worte des Papstes fand er "inhaltsvoll und wegweisend für unsere Kirche".