Weihbischof Anton Leichtfried bei der Karfreitagsliturgie
Pilgern im Sommer
Erntekrone
 
 

Die tieferen Quellen der Nachfolge

"Wir wollen unsere Freude und Dankbarkeit an der Berufung zum Ausdruck bringen", sagte die Vorsitzende der weiblichen Ordengemeinschaften der Diözese St. Pölten, Sr. Johanna Eichhorn zum "Tag des geweihten Lebens" mit Bischof DDr. Klaus Küng am 2. Februar im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes in St. Pölten. Dieser Tag wird seit drei Jahren in der Diözese von den Ordensgemeinschaften mit einem Besinnungstag und seit elf Jahren am Fest der Darstellung des Herrn - Maria Lichtmess - weitweit begangen. Über 80 Ordensfrauen und Ordensmänner, unter ihnen drei Äbte, waren zu diesem Nachmittag gekommen. "Es ist für uns wichtig, an diesem Tag zu sehen und zu erleben, dass wir nicht allein sind, sondern eine große Gemeinschaft. Das macht vielen wieder Mut, uns in den Dienst der Liebe zu stellen", sagt Schwester Johanna.

Bischof DDr. Klaus Küng ging in seinen Impulsreferaten auf die tieferen Quellen der Nachfolge und den Auftrag der Ordensangehörigen zum Apostolat ein. Er rief die Anwesenden auf, in ihrem Streben nicht nachzulassen und ihr Leben in den Dienst Gottes zu stellen, um zu jenem Licht Christi zu gelangen, das immer leuchtet. Als Beispiel führte er Mutter Teresa an, aber auch Johannes vom Kreuz, Theresia von Lisieux und viele weitere Heilige. Besonders empfahl der Bischof den anwesenden Ordensfrauen und Ordensmännern, stets das Gebet zu pflegen und darin nie nachzulassen, auch wenn Hindernisse entgegenstehen. Genau so wichtig seien auch die Feier der Eucharistie und das Bußsakrament, unterstrich Bischof Küng. Den Abschluss des Tages bildete eine Vesper im Dom.