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Die Schöpfung muss gerettet werden - aber nicht auf Kosten der Armen

Die "Missions-Verkehrsarbeitsgemeinschaft" (MIVA) ersucht am 27. Juli, dem Christophorus-Sonntag, um "Einen ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto". Spenden sammeln um Fahrzeuge für die ärmsten Länder der Welt zu finanzieren - bei der heutigen Diskussion um die hohen Spritpreise, dem damit verbundenen Schadstoffausstoß und der Alternative Biosprit, kein leichtes Unterfangen.

Biosprit - die Idee klingt gut: Der Treibstoff der Zukunft wird nicht mehr aus der Erde gepumpt, sondern auf Feldern angebaut. Aber kaum hat man sich darauf gefreut, grünen Gewissens ins Auto steigen zu können, werden Bedenken laut. Die steigende Nachfrage nach ethanolhaltigen Pflanzen wie Zuckerrohr oder Mais hat die Getreidepreise in die Höhe getrieben - zur Freude der Agrarkonzerne, aber zur großen Sorge der amen Leute, etwa in Mexiko oder Brasilien, die den Mais für ihre Tortillas kaum mehr bezahlen können. Kreativität tut Not, denn eines steht außer Zweifel: Die Schöpfung muss gerettet werden. Aber nicht auf Kosten der Armen.

Wir müssen umdenken und unseren Lebensstil so verändern, dass die Schöpfung bewahrt wird. Auch MIVA-Projektpartner sind verstärkt mit Fahrrädern unterwegs. In manchen Fällen ist jedoch ein Auto unersetzlich. Zum Beispiel bei Projekten bei denen ein Krankenwagen benötigt wird. Durch die Projektpartner der MIVA ist sichergestellt, dass möglichst viele Menschen von einem Auto profitieren. Dort, wo Fahrzeuge der MIVA eingesetzt werden, ist das Auto kein Problem, sondern die Lösung für viele Probleme.

MIVA