Die Kirche lässt niemanden allein

Die Diözese St. Pölten setzt die Aufbruchskampagne "Gottes Botschaft im Alltag" fort. Zum dritten Flight erklärt Bischof DDr. Klaus Küng: Die Kirche lässt niemanden allein, vor allem nicht in Not und schwierigen Situationen.
Auf der Internetseite "www.nieallein.at" sind die sozialen Angebote der Diözese erstmals kompakt und zielgruppenorientiert zusammengasst. "Wer glaubt, ist nie allein" hat Papst Benedikt XVI. bei seiner Amtsübernahme im April 2005 erklärt. Glaube ist nur in Gemeinschaft möglich, wo sich Menschen auch geborgen wissen. So berichtet auch die Apostelgeschichte über die ersten Christen: "Die ganze Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele". "Auch heute ist die Kirche bestrebt, für die Menschen da zu sein, ob jugendlich oder erwachsen, ob Familien, Paare oder Singles. Wer glaubt, ist nie allein. In jeder Situation, mitten im Leben, mitten im Alltag. Wenn es eng wird - wenn das Geld nicht reicht, wenn man niedergeschlagen ist oder einem die Decke auf den Kopf fällt - es gibt Hilfen und Angebote der Kirche, denn sie lässt niemanden allein", erklärt dazu Diözesanbischof DDr. Klaus Küng bei der Vorstellung der Fortsetzung der im Vorjahr von der Diözese St. Pölten gestarteten Aufbruchskampagne, mit der Gott in völlig neuer Form den Alltag prägen soll. Erstmals werden im Rahmen dieser Kampagne die vielfältigen Beratungs, Hilfs- und Veranstaltungsangebote der Diözese St. Pölten kompakt und nach Kategorien geordnet auf einer Internetseite "www.nieallein.at" zusammengefasst und für jedermann zugängig gemacht.

Die Verantwortlichen der Diözese wollen Gottes Botschaft dort verkünden, wo die Menschen Tag für Tag sind, wo sie die Nachrichten und Botschaften leicht sehen, aufnehmen und verstehen können. Von Anfang August bis Mitte September wird Gottes Wort in Plakatform, in Inseraten, auf Transparenten und im Internet zu sehen sein: Keine "Kirchenwerbung", sondern vielmehr die Botschaft der Kirche in ihrer ursprünglichsten und damit stärksten Form. "In dieser Kampagne spricht Gott zu den Menschen in ihrem direkten Umfeld. Gott gibt ja dem Leben Fülle und Kraft. Mit dieser Kampagne versuchen wir, Gott direkt in den Alltag der Menschen zu bringen. Jeder soll spüren, dass Gott immer nahe ist. Folglich lautet auch der zentrale Kern unserer Kampagne, Du bist nie allein!", erklärt dazu Küng.

"Ich begrüße diese Kampagne der Diözese St. Pölten ganz ausdrücklich und hoffe, dass sie auch die gewünschte Wirkung erzeugen wird. Mit dieser Art von Öffentlichkeitsarbeit zeigt die Katholische Kirche, dass sie sich stärker mit der Alltagswelt der Menschen auseinandersetzt, als man das allgemein annimmt. Ich halte diesen Schritt für äußerst mutig und beispielgebend, weil er aus meiner Sicht mit zeitgemäßen Mitteln zum Nachdenken anregt und Orientierungshilfe schafft", erklärte Nationalratspräsident Abg.z.NR Dr. Michael Spindelegger bei diesem Pressegespräch.

Für die "Frequenz" der Botschaften sorgen über 900 Plakatflächen und 130 City Lights im Gebiet der Diözese St. Pölten. Unterstützt wird die Kampagne durch Inserate in den Niederösterreichischen Nachrichten sowie Straßen-Transparente. Gestaltet wurde diese Kampagne von der Werbeagentur Cayenne und unterstützt von der Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien, der EPAMEDIA - Europäische Plakat- und Außenwerbung GmbH, der Niederösterreichischen Versicherung, Alpenland, der Sparkasse NÖ Mitte-West sowie der Druckerei Gerin.

Markus Schuster, CCO der EPAMEDIA: "Außenwerbung setzt Zeichen im Public Space und steht im öffentlichen Diskurs. Damit ist das Plakat als Medium ein wichtiger Träger für soziale und gesellschaftliche Themen. EPAMEDIA ist sich dieser gesellschaftlichen Verantwortung bewusst - unsere Werbeträger helfen, diese Themen zu platzieren und Denkanstösse zu geben."

"Finanziell hat diese Kampagne einen kommerziellen Gegenwert von mehr als 550.000 ,-- Euro. Wir freuen uns sehr, dass man mit unseren Unterstützern der Kampagne diese große Wirkung für die Diözese St. Pölten kostenfrei erzielen konnte. Wir danken daher auch all unseren Freunden und Unterstützern für die großartige Zusammenarbeit", sagte dazu der Projektleiter der Diözese St. Pölten, Dr. Bernhard Augustin.