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Die Hoffnung entdecken und weitertragen

"Christliche Hoffnung bedeutet, im eigenen Herzen jenen Worten ein Echo verleihen, die Elisabeth zu Maria gesagt hat: Selig bist du, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr gesagt hat". So Bischof DDr. Klaus Küng beim Festgottesdienst am Patroziniumsfest der Domkirche am 15. August im Dom zu St. Pölten und am Vortag der Eröffnung des Weltjugendtages in Köln. Christliche Hoffnung bedeute zweierlei, sagte der Bischof. Erstens das Ziel vor Augen haben, dem man zustrebt und zweitens, diesen Weg auch zu gehen so gut man es kann. Diese Hoffnung des Christen sei keine Flucht vor der Realität und Wahrheit wie esoterische Praktiken. Sie habe vielmehr die gesamte Realität vor Augen. Maria habe ihr Ja zum Willen Gottes gesprochen, wies der Bischof hin.
Auch wir seien angesprochen, in vielfacher Weise Ja zum Guten und Nein zum Bösen zu sagen. Denn seine große Botschaft sei: der Herr steht uns bei.


Der Bischof wies in seinen Worten auch auf das Anliegen des Weltjugendtages in Köln hin, an dem er selbst teilnehmen wird. Es sei die Hoffnung, dass durch diese Begegnung der Jugend wieder etwas in Gang kommt und Menschen ihren Weg entdecken, den sie gehen und fortsetzen sollen. Denn die Jugend sei die Zukunft, untermauerte der Bischof. Sie soll die wahre Hoffnung entdecken können und Ja zu dem sagen, was Gott erwartet und so für eine hoffnungsvolle Welt eintreten.