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Der Altar - Quelle des Lebens und Symbol Christi

Mit der Segnung des neuen Altares in der Kapelle des Landesklinikums Mostviertel in Amstetten durch Weihbischof Dr. Heinrich Fasching ist auch die Umgestaltung des Kirchenraumes großteils abgeschlossen. In zweimonatiger Bauzeit wurde der Altar und Ambo neu gestaltet wie auch die Gedenkstätte für zu früh verstorbene Kinder neu gestaltet.
Predigt von Weihbischof Fasching im Wortlaut
und als PDF-Datei
Bei der Umgestaltung der Kapelle wurden auch die starren Bänke durch die mobileren Stühle ersetzt; lediglich die Neugestaltung der Glaswand ist noch ausständig. Die Kosten betrugen insgesamt 35.000 Euro, die großteils vom Landesklinikum getragen wurden. Etwa 7.000 Euro haben die Amstettner Stadtpfarren und die umliegenden Pfarren aufgebracht.

Weihbischof Dr. Heinrich Fasching nahm am Abend des 22. Jänner im Rahmen der Sonntagsmesse die Segnung des Altares mit dem Ambo und der neuen Gedenkstätte vor. In seiner Predigt zeigte er die Bedeutung des Altares für die feiernden Christen auf. Der Altar sei der Tisch der Gottesdienstgemeinde, der Tisch des Wortes und der Speise für die Christen. Aus diesem gemeinsamen Essen werde die Einheit der Familie stets neu aufgebaut und gestärkt. Der Altar sei auch Quelle des Lebens und er sei Sinnbild und Symbol für Christus, den Hohenpriester, wies Bischof Fasching hin. Er rief die Mitfeiernden auf, sich über den Altar zu freuen, über den Gottes Segen in das persönliche Leben eines jeden, in die Familien und das Berufsleben hineinströmen könne.
Die Predigt im Wortlaut
und als PDF-Datei

Mit dem Weihbischof feierten Krankenhausseelsorger Franz Sieder, P. Roman Stadelmann SDB sowie Dechant Johann Berger, Pfarrer Mag. P. Hermann Sandberger SDB von der Herz-Jesu-Pfarre und Pfarrer Mag. Franz Halbartschlager von der Pfarre St. Marien.

Krankenhausseelsorger Franz Sieder bedankte sich bei den vielen Priestern für ihre Mithilfe in der Seelsorge, vor allem bei den Pastoralassistenten Christine Winklmayr und Thomas Heiland sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihren Einsatz in der Krankenhausseelsorge und die Mithilfe bei der Renovierung. Besonders bedankte er sich bei Ruth Bucher, die die künstlerische Gestaltung des Raumes, vor allem der Gedenkstätte für die verstorbenen Kinder übernommen hat und Gerhard Prinz aus Langenhart (St. Valentin), von dem die Entwürfe und Ausführungen des neuen Ambos und Altares stammen.

In seinen Großworten wies der Landtagsabgeordnete Mag. Johann Heuras darauf hin, dass das Krankenhaus ein Gesundheitszentrum werden soll, in dem nicht die Krankheit, sondern die Gesundung im Vordergrund stehe. Dazu gehöre vor allem auch ein Ort, in dem die Menschen Ruhe und Besinnung finden und in dem die Gläubigen Kraft und Stärke in ihrem Leid erfahren, um so die Krankheit auch besser überwinden zu können.