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"Christophorus-Aktion" der MIVA

Zum "Christophorus-Sonntag" am 27. Juli bittet die MIVA ("Missions-Verkehrsarbeitsgemeinschaft") die Autofahrerinnen und Autofahrer um eine Spende von "einem ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer". Das Geld verwendet die MIVA zur Anschaffung von Autos, Motorrädern, Fahrrädern und sonstigen Fahrzeugen, die bei Missions- und Entwicklungsprojekten in den Ländern des "Südens" den Menschen ein Stück Mobilität schenken. Gesammelt wird in den Kirchen, die Autofahrer können ihre Spende aber auch über das MIVA-Spendenkonto bei der PSK (Kto. Nr. 1.140.000, BLZ 60.000) einzahlen.

In vielen österreichischen Pfarren ist es gute Tradition, dass am Christophorus-Sonntag - der Heilige Christophorus ist der Schutzpatron aller Verkehrsteilnehmer - auch Fahrzeugsegnungen stattfinden. Für den diesjährigen "Christophorus-Sonntag" sind bei der MIVA 113 Fahrzeugsegnungen in ganz Österreich gemeldet worden (Liste im Internet auf: www.miva.at ). In der niederösterreichischen Pfarre Erlauf werden nach dem 9-Uhr-Gottesdienst bei einer allgemeinen Fahrzeugsegnung zwei MIVA-Autos für den Hilfseinsatz in Tanzania und Angola ihrer Bestimmung übergeben. Bei der Feierlichkeit wird der aus St. Peter in der Au stammende Pater Ludwig Laaber anwesend sein, der seit vielen Jahren in Brasilien als Missionar tätig ist.

Brasilien ist Schwerpunktland der "Christophorus-Aktion 2008". Seit Jahrzehnten sind die beiden austro-brasilianischen Bischöfe Erwin Kräutler und Richard Weberberger MIVA-Projektpartner. Weberberger hat auch heuer wieder um ein Fahrzeug für seine Diözese angesucht. Es soll in der Pfarre Cotegipe für die Seelsorge und für ein Projekt zur Agrarreform verwendet werden. Etwa zwanzig Projekte aus Brasilien warten auf ihre Finanzierung.

Die "Christophorus-Aktion" verbindet christliche Solidarität mit einem Dank für sicheres Fahren. Im vergangenen Jahr 2007 wurde mit 1,7 Millionen Euro ein Rekordergebnis an Spenden gesammelt. Erstmals in der Geschichte der Aktion konnten damit mehr als 1.000 Fahrzeuge finanziert werden: Neben 250 Autos und 99 Motorrädern sind auch 660 Fahrräder bei Projekten im Kampf gegen die Armut in mehr als 60 Ländern der Welt im Einsatz.