Christliche Lehrer als Vorbilder für Jugendliche

„Christliche Lehrer wirken als Vorbilder in einer pluralistischen Welt“, sagte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng bei einem Festgottesdienst zur Eröffnung des akademischen Jahres der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule in Krems-Mitterau. Jugendliche benötigten solche positiven Leitbilder „fast mehr als das Brot“.

Nicht nur für Jugendliche sei die Gefahr groß, „fast ohne es zu merken“ von den „typischen Trends unserer Zeit“ vereinnahmt zu werden, wie Bischof Küng erklärte: „Die Gefahr ist nicht gering in Knechtschaft zu geraten.“ Deswegen gehöre es zur Kompetenz christlicher Lehrer, Gott zur Grundlage ihres Lebens zu machen. „Wessen Quelle Gott ist, erleidet nach ein paar Jahren auch kein Burnout“, so Küng.

Im Rahmen einer akademischen Feier überreichte Bischof Küng den neuen Junglehrern ihre Diplome. 3 Absolventinnen und ein Absolvent schlossen das Studium als Diplom-Pädagogen ab, drei Absolventinnen graduierten zu „Bachelors of Education“. Die Absolventinnen und Absolventen seien als Lehrer im besonderen Maße das, „was wir alle sein sollten: Vorbilder für die Kinder“, sagte Vizerektor Dr. Christian Matzka. Daher gelte es, mit der Position als Lehrer „behutsam“ umzugehen.

Die ökumenisch geführte Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems ist mit sechs Instituten an drei Standorten in zwei Bundesländern seit dem Vorjahr die größte Pädagogische Hochschule in Österreich. Mit Beginn des zweiten Studienjahres konnte ein neues Institut für das Lehramt für Polytechnische Schulen eröffnet werden.