Checkpoint für den Lebensweg

Eine Kapelle für die seligen Seherkinder Jacinta und Francisco von Fatima weihte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng am 6. April im Wallfahrtsort Droß bei Krems. Die Kapelle sei ein "Checkpoint", um den Weg zu Jesus zu finden, "umzukehren und einzuschwenken auf den richtigen Weg", erklärte Bischof Küng.

"Die Weihe der Kapelle soll eine Aufforderung und eine Einladung an uns alle sein "zum Beten, Bitten, Opfern und Zeugnis geben", sagte Küng beim Festgottesdienst in der Fatima-Wallfahrtskirche von Droß nach der Weihe der Kapelle im "Mariengarten". Durch die Erscheinungen Mariens sei der Auftrag an die Kinder deutlich geworden: "Sie leitet sie an zu beten." Dass die Seherkinder aus betenden Familien kamen, sei "ein Schatz, den heute nicht mehr viele haben", bedauerte der Bischof. Gerade in unserer Zeit, in der viele in so großem Wohlstand lebten, sei die Gefahr, Gott zu verlieren besonders groß. Viele Kinder und Jugendliche "laufen desorientiert im Leben umher", so Küng: "Die Kapelle ist ein Checkpoint in die richtige Richtung".

Die den Seherkindern Jacinta und Francisco geweihte Kapelle wurde von der "Vereinigung Fatima-Apostolat" unter der Leitung von Diakon Hofrat Prof. Konrad Panstingl errichtet. Sponsoren aus der Wirtschaft und Spenden der "Vereinigung Fatima-Apostolat" finanzierten den Bau. Die Künstlerin Leopoldine Steininger stattete die Kapelle mit Glasfenstern, Wandmalereien und Statuen der seligen Kinder aus.