CARITAS: 30.000 Euro Soforthilfe für Flutopfer

Caritas St. Pölten reagiert prompt auf die Flutkatastrophe in Südasien. 30.000 Euro wurden für Nothilfemaßnahmen bereitgestellt. "Angesichts des Umfangs der Katastrophe dürfen wir nicht in Feiertagsruhe verharren", appelliert Caritas-Direktor Mag. Friedrich Schuhböck an die Bevölkerung. Die österreichische Caritas wird schwerpunktmäßig in den südostindischen Bundesstaaten Tamil Nadu und Andhra Pradesh helfen, einem besonders von Armut geprägten Gebiet.
"Die lokale Caritas hat bereits mit Hilfsmaßnahmen begonnen", berichtet Direktor Schuhböck, "Es geht zunächst einmal darum, die Betroffenen mit Essen, Trinkwasser, Medikamenten, Decken und Notunterkünften zu versorgen." Caritas-Mitarbeiterin Monika Kalcsics reist am 29. Dezember ins Katastrophengebiet, um die Hilfe aus Österreich zu koordinieren.

Mittelfristig wird der Wiederaufbau von Hütten und Häusern Schwerpunkt der Caritashilfe sein. Schuhböck verweist auf die langjährige Erfahrung der österreichischen Caritas bei der Schaffung von Notquartieren und beim Wiederaufbau nach anderen Katastrophen in Indien: "Wir verfügen in diesem Bereich über sehr gute lokale und internationale Spezialisten."

Damit die Caritas schnell und wirksam helfen kann, bittet Direktor Schuhböck um Spenden unter dem Kennwort "Seebeben Südasien". Spenden werden auf das Kto.-Nr. 76.000 der Caritas St. Pölten bei der Raiffeisenbank St. Pölten (BLZ 32.585) erbeten.